Artikel über Antirassismus

unteilbar
Disko Sollte man »für eine offene und freie Gesellschaft« auf die Straße gehen, obwohl auch Islamisten dazu aufrufen?

#Unteilbar oder gespalten?

Ein breites Bündnis ruft unter dem Hashtag #unteilbar für den 13. Oktober zur Demonstration in Berlin auf. Das Bündnis, dem sich linke Gruppen sowie Künstler und Prominente angeschlossen haben, wird kritisiert, weil auch Vereine mit Verbindungen zum Islamismus unter den Unterzeichnern sind. Soll man die Demonstration deshalb boykottieren? Zwei Positionen. Disko Von mehr...
Riace, Mimmo Lucano
Ausland Die Verhaftung des Bürgermeisters von Riace ist Teil der Abschottungspolitik der rechten italienischen Regierung gegen Flüchtlinge

Schlag gegen erfolgreiche Integration

In Italien ist der Bürgermeister eines Dorfs verhaftet worden, das für die erfolgreiche Integration von Flüchtlingen und die Wiederbelebung strukturschwacher Regionen stand. Die rechte Regierung geht damit in ihrer Abschottungspolitik gegen Flüchtlinge und Migranten einen Schritt weiter. Von mehr...
Mohamed Taha Sabri
Inland Die geplante #unteilbar-Demonstra­tion wird unter anderem von Islamisten unterstützt

Keine Ausgrenzung von Fundamentalisten

In anderthalb Wochen wollen Tausende Menschen in Berlin unter dem Hashtag #unteilbar für »eine offene und freie Gesellschaft« demonstrieren. Der Umgang der Organisatoren mit islamistischen und nationalistischen Unterstützern ist jedoch fragwürdig. Von mehr...
doppelpass
Inland Die Kampagne #metwo hat einen Punkt getroffen. Ausdruck eines emanzipatorischen Antirassismus ist sie nicht

Zwei Identitäten sind schlechter als keine

Die Twitter-Kampagne #MeTwo thematisiert Alltagsrassismus – und bagatellisiert ihn als persönliches Vehaltensproblem. Kommentar Von mehr...
Sama Maani
Interview Sama Maani, Autor, im Gespräch über Islamkritik, Kulturalismus und Rassismus

»Falsche Begriffe wie ›Islamophobie‹ reproduzieren den neuen Rassismus«

Sama Maani hält »Islamophobie« und »antimuslimischen Rassismus« für falsche Begriffe, die den neuen Rassismus reproduzieren, indem sie den »Islam» implizit als Eigenschaft von Menschen aus Gesellschaften mit islamischer Bevölkerungsmehrheit auffassen. Das ist für die heutige Linke ein Problem. Interview Von mehr...
Hoodie, Ku Klux Klan
dschungel Ein Plädoyer für postrassistische Achtsamkeit

Man kann nicht nicht Rassist sein

Auch wenn die H&M-Werbung, die ein schwarzes Kind in einem Hoodie mit der Aufschrift »Coolest Monkey in the Jungle« zeigte, vermutlich »nicht so gemeint« war: In einer Gesellschaft, in der Menschen wegen ihrer Hautfarbe benachteiligt und angefeindet werden, sind solche Botschaften ein Problem. Von mehr...
Poly Styrene
dschungel Eine Kritik der Festschreibung von Identitäten im Antirassimus

Im Kreis der Identitäten

In der Linken wird seit einiger Zeit über Intersektionalismus, »critical whiteness« und die daraus resultierende Identitätspolitik diskutiert. Ein Überblick über die Debatte und ihre Auswirkungen. Von mehr...
Antifa Die AfD will Initiativen gegen Rechtsextremismus den Geldhahn abdrehen

Extremisten sind immer die anderen

Die AfD nutzt ihre parlamentarischen Möglichkeiten: Mit Anfragen und anderen Mitteln richtet sie sich gegen antifaschistische Organisationen und deren finanzielle Förderung. Von mehr...
Nürnberg
Inland Nürnberger Schülern, die einen Mitschüler vor der Abschiebung schützen wollten, drohen harte Strafen

Strafen für zivilen Ungehorsam

Im Mai 2017 löste die Polizei an einer Nürnberger Berufsschule Proteste gegen die Abschiebung eines Schülers mit Gewalt auf. Mittlerweile läuft die Strafverfolgung der Protestierenden auf Hochtouren. Von mehr...
KAnak Attak
Interview Vassilis Tsianos, Migrationssoziologe, im Gespräch über die Debatte um Critical Whiteness und linken Rassismus

»Die deutsche Linke wurde längst migrantisiert«

Eine stark identitätspolitische Auslegung der Theorie der »Critical Whiteness« spaltet die antirassistische Szene. Die Jungle World sprach mit Vassilis Tsianos über deutschen Rassismus und Identitätspolitik. 1998 gehörte er zu den Gründern von Kanak Attak. Das Kollektiv wollte »einer breiten Öffentlichkeit ohne Anbiederung und Konformismus eine neue Haltung von Kanaken (Menschen) aller Generationen vermitteln« und lehnte jegliche Identitätspolitik auf Grundlage ethnologischer Zuschreibungen ab. Interview Von mehr...