Artikel von Kathrin Zeiske

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Reportage Gewalt und Morde an Frauen in Mexiko

Vom Maisfeld zur Todeszone

Nirgendwo in Mexiko gibt es so viele Fälle von Gewalt und Morden an Frauen und Mädchen wie im Bundesstaat México. Machismo und Misogynie reichen hier von der Straße bis ins Staatsamt. Von mehr...
Ausland In Honduras wird gegen Machismo, Bandengewalt und Morde an Frauen protestiert

Tödlicher Machismo

In Honduras haben zahlreiche Frauengruppen gegen die vielen Morde an Frauen protestiert. Ursachen sind Machismo und Bandengewalt, die Täter gehen fast immer straffrei aus. Von mehr...
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Reportage Die Situation von mexikanischen Arbeitsmigranten in den Grenzstädten Ciudad Juárez und El Paso

Auf der falschen Seite

US-Präsident Donald Trump will seine Mauer zu Mexiko als Erstes zwischen Ciudad Juárez und El Paso hochziehen. Da steht aber schon eine. Für die Grenzstädte ist die Arbeitsmigration aus Mexiko in die USA und auch deren Kontrolle Teil ihrer Geschichte. Die geplante Verschärfung der Grenzkontrollen erzeugt dennoch Unsicherheit. Von mehr...
Traurige Gewissheit
Ausland Der jüngste Fund von Massengräbern offenbart das Fehlen des Rechtsstaats in Mexiko

Hügel des Todes

Im mexikanischen Bundesstaat Veracruz haben Angehörige gewaltsam Verschleppter 125 Massengräber gefunden. Sie gelten als Vermächtnis des mafiösen ehemaligen Gouverneurs Javier Duarte und offenbaren einmal mehr die Abwesenheit eines Rechtsstaats in Mexiko. Von mehr...
Ausland Die mexikanische Regierungspartei verliert Rückhalt der Wähler

Die institutionalisierte Gewalt

Bei den Regionalwahlen in zwölf Bundesstaaten Mexikos hat die langjährige Regierungspartei PRI eine Niederlage einstecken müssen. Die mexikanische Bevölkerung ist der ausufernden Korruption und Gewalt überdrüssig.

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Ausland In Honduras wurden zwei Umweltschützer ermordet

Chronik eines angekündigten Todes

In Honduras wurden im März mit Berta Cáceres und Nelson García bereits zwei Mitglieder der Menschenrechtsorganisation COPINH ermordet. Diese setzt sich unter anderem gegen ein internationales Staudammprojekt ein. Doch der honduranische Staat ermittelt nicht wegen politischen Mordes und versucht stattdessen, die Organisation zu kriminalisieren.

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Reportage Zwischen Mexiko und den USA liegt die militarisierteste Grenze der Welt

Jenseits des Tortillavorhangs

Ciudad Juárez und El Paso trennt die hochmilitarisierte Grenze zwischen Mexiko und den USA. Die beiden Städte, die unterschiedlicher nicht sein könnten, verbindet jedoch eine gemeinsame Geschichte und ein gemeinsamer Alltag. Für viele Menschen aus Mexiko und Mittelamerika stellt die Wirtschaftsmetropole Ciudad Juárez ein Tor in die USA dar. Täglich passieren Waren, Geld, Drogen, Waffen, US-amerikanische Staatsbürger und auch die Auftragsmörder der Drogenkartelle die Grenze weitgehend unkontrolliert. Für diejenigen Bewohner von Ciudad Juárez, die ein US-Visum besitzen und die Familie in den USA haben, stehen einer Fahrt nach El Paso lediglich die Wartezeiten auf den Grenzbrücken im Wege.

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Interview

»Die Kartelle halten Sklaven«

In den letzten Augusttagen des Jahres 2010 gingen Meldungen über das Massaker von San Fernando in Tamaulipas um die Welt und machten das Ausmaß der Gewalt gegen Migranten in Mexiko deutlich. 72 Menschen aus Mittel- und Südamerika wurden vom Drogenkartell der Zetas ermordet. Fünf Jahre später gelten illegalisierte Migranten weiter als eine Haupteinnahmequelle des organisierten Verbrechens. In der Migrantenherberge von Saltillo, eine Tagesreise von der Grenze zu den USA entfernt, berichten Menschen aus den südlichen Nachbarländern täglich über das, was sie auf der Transitroute durch Mexiko erleben. Die Jungle World befragte den Leiter der Herberge, Alberto Xicoténcatl Carrasco, was sich an den Gewaltszenarien geändert hat.

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Ausland Frauenmörder in Ciudad Juárez wurden erstmals verurteilt

Frauenmorde mit System

Im mexikanischen Ciudad Juárez wurden erstmals drakonische Strafen gegen Frauenmörder verhängt. Die Verflechtung krimineller Strukturen in Polizei, Militär, Justiz und Politik vereitelte bislang die Aufklärung von Verbrechen gegen Frauen.

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Ausland Korruption in Guatemala

Guatemaltekischer Frühling

In Guatemala wurde ein Korruptionsnetz aufgedeckt, das bis in die Regierungsspitze reicht. Proteste erzwangen bereits den Rücktritt der Vizepräsidentin. Auch in anderen Ländern der Region begehrt die ­Bevölkerung auf.

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