Präsident Donald Trump eskaliert unter dem Vorwand des Antidrogenkampfs die militärischen Drohungen gegen Venezuela und droht offen mit Angriffen an Land. Die US-Regierung wirkt entschlossen, einen Regimewechsel herbeizuführen, auch wenn der Großteil der US-Bevölkerung dagegen ist.
In der Nähe des Weißen Hauses hat ein ehemaliger afghanischer CIA-Bediensteter ein Mitglied der Nationalgarde erschossen und ein weiteres schwer verletzt. Obwohl die Gewaltkriminalität in Washington, D.C., insgesamt rückläufig ist, nutzt US-Präsident Trump den Vorfall, um seinen harten Kurs gegen Migration zu verschärfen.
Die Verhandlungen zur Beendigung des Ukraine-Kriegs nehmen Fahrt auf, ein 28-Punkte-Plan der USA sorgt allerdings bei westeuropäischen Staaten für Widerspruch. Die US-Regierung drängt auf eine rasche Zustimmung der Ukraine, obwohl der Plan die Maximalforderungen Russlands übernommen zu haben scheint.
Die eigene Privatsphäre wird kleiner, je mehr Macht man ausübt, nicht zuletzt weil die Inszenierung und Glamourifizierung des Privaten Teil der Macht wird. Das gilt in besonderem Maße für eine Figur wie Elon Musk. In diesem Sinne zeichnet Georg Seeßlen in seinem Buch »Elon Musk. Der dunkle Visionär« die ereignisreiche Biographie des Raumfahrt- und Medienunternehmers nach und analysiert sein Denken. Ein Auszug aus dem bei Bertz und Fischer erschienen Buch.
Keith Kellogg, der US-Sondergesandte für die Ukraine, legt im Januar sein Amt nieder. Hintergrund sollen Meinungsverschiedenheiten über Trumps 28-Punkte-Plan sein, der eher einem Kapitulationsplan gleichkommt.
Der Skandal um die britische Rundfunkanstalt BBC, ausgelöst durch einen Untersuchungsbericht des unabhängigen Medienberaters Michael Prescott, flaut nicht ab. Neben berechtigten Vorwürfe geht es dabei allerdings auch um eine rechte Kampagne gegen öffentlich-rechtliche Medien im Vereinigten Königreich.
Der traditionsreiche konservative Think Tank Heritage Foundation steht im Mittelpunkt eines Antisemitismusskandals. Dabei geht es auch um die Zukunft der Maga-Bewegung und außenpolitische Richtungskämpfe in der Republikanischen Partei.
Der Universitäts- und Wissenschaftsbetrieb war einer der ersten Bereiche, die US-Präsident Donald Trump nach seiner Amtsübernahme unter Druck zu setzen begann. Die NGO Stand Up for Science hat das Ziel, Wissenschaftler:innen fachübergreifend gegen die Angriffe auf die Unabhängigkeit der Wissenschaft anzugehen. Die »Jungle World« sprach mit der Gründerin Colette Delawalla über den Aufbau der NGO, ihre Ziele und die derzeitige Situation der Forschenden in den USA.
Nachdem die USA im Januar das Asylrecht de facto abgeschafft haben, sind Geflüchtete in der mexikanischen Grenzstadt Ciudad Juárez gestrandet. Sie versuchen, sich dort einzurichten, doch internationale Hilfe fehlt und die Herbergen bieten nur zeitweise Zuflucht.
Die Europäische Union hat ein neues Sanktionspaket mit weitreichenden Import-, Export- und Finanzbeschränkungen vorbereitet. Gleichzeitig billigte US-Präsident Donald Trump erstmals seit Beginn seiner zweiten Amtszeit zusätzliche Maßnahmen gegen russische Ölkonzerne.
Der Shutdown im US-Haushaltsstreit ist schon jetzt der zweitlängste der jüngeren Geschichte des Landes. Dauert die Haushaltssperre fort, könnten 42 Millionen Menschen von der Einstellung des Lebensmittelhilfe-Programms Snap betroffen sein.
Dem Online-Medium »Politico« zugespielte Gruppenchats von jungen republikanischen Politikern mit rassistischen und antisemitischen Nachrichten haben für einen Skandal gesorgt. Sie zeigen, was für einen Einfluss rechtsextreme Online-Kultur auf junge Trump-Anhänger hat.
Der Trumpismus übertreibt und erfindet Bedrohungen, um ein brachiales Durchgreifen notwendig erscheinen zu lassen. Zuletzt hat der Präsident die Antifa als Terrororganisation im Inland eingestuft.
US-Präsident Donald Trump macht, was er will, und die meisten führenden Demokraten wissen dem wenig entgegenzusetzen. Doch in Gavin Newsom, dem Gouverneur von Kalifornien, und Jay Robert Pritzker, dem Gouverneur von Illinois, hat Trump zwei Widersacher, die es wenigstens versuchen.
US-Präsident Donald Trump behauptet, die Stadt Portland werde von der Antifa terrorisiert und gleiche einem Kriegsgebiet. Dort ergibt sich freilich ein ganz anderes Bild: Anwohner wie lokale Politiker widersprechen Trumps Behauptungen, mit denen er die Entsendung von Militär rechtfertigen will.