Artikel über Honduras

Müll
Reportage In Honduras verdienen immer mehr Menschen ihren Lebensunterhalt mit Recycling

Perspektiven aus dem Müll

Immer mehr Menschen verdienen in Honduras ihren Lebensunterhalt durch Recycling. Invema, das wohl größte Recyclingunternehmen der Region, hat 14 000 Lieferanten. In San Pedro Sula werden Metalle, Pappe und Plastik sortiert, exportiert und auch weiterverarbeitet. Von mehr...
Interview Neesa Medina, Soziologin und Mitglied des Netzwerks Somos Muchas in Honduras, über die Aufnahme des Abtreibungsverbots in die Verfassung des Landes und die Folgen für Frauen:

»Sie stürzen sich von Bäumen«

In Honduras ist das Abtreibungsgesetz seit 1997 sehr restriktiv. Im vergangenen Monat wurde das Abtreibungsverbot sogar in die Verfassung aufgenommen, was eine Legalisierung praktisch unmöglich macht. Honduras ist eines der ärmsten Länder Lateinamerikas und wird seit einem Putsch 2009 autoritär regiert. Immer wieder verlassen Zehntausende das Land, um über Guatemala und Mexiko in die USA zu gelangen. Ein Gespräch mit Neesa Medina, Soziologin und Mitglied des feministischen Netzwerks Somos Muchas, das sich für den ­Zugang zu legalen und sicheren Abtreibungen in Honduras einsetzt. Von mehr...
Ausland In Mittelamerika sind LGBTI in der Pandemie verstärkt der Polizeigewalt ausgesetzt

Verprügelt und verspottet

In der Pandemie verschlechtert sich die Situation von LGBTI in Mittelamerika. In Honduras werden sie von Polizei und Militär drangsaliert. Demütigungen, Schläge und willkürliche Verhaftungen sind dort, wie auch im benachbarten El Salvador, nicht unüblich. Von mehr...
Jesus - Honduras
Reportage Ein Besuch bei Zentren für abgeschobene Flüchtlinge in Honduras

Rückkehr ins Ungewisse

Jedes Jahr kehren mindestens 100 000 Menschen Honduras den Rücken, die meisten fliehen vor Gewalt und Arbeitslosigkeit. Viele davon werden von der Polizei in Mexiko oder den USA aufgegriffen und wieder abgeschoben. In Honduras gibt es drei Aufnahmezentren für die unfreiwilligen Rückkehrer. Reportage Von mehr...
Víctor Fernández
Interview Víctor Fernández, Anwalt, im Gespräch über den Prozess wegen des Mords an der Umweltschützerin Berta Cáceres

»Es wird versucht, die Hintergründe der Tat zu verschleiern«

Víctor Fernández ist der Anwalt der Familie der Umweltschützerin Berta Cáceres, die am 2. März 2016 in ihrem Haus in La Esperanza in Honduras ermordet wurde. Zudem ist er Sprecher des Movimiento Amplio por la Dignidad y la Justicia (Bewegung für Würde und Gerechtigkeit, MADJ). Die Bewegung entstand im Jahr 2008 als Reaktion auf die Korruption im Staatsapparat auf Initiative mehrerer Anwälte. Interview Von mehr...
13#49
Ausland Proteste gegen manipulierte Präsidentschaftswahl in Honduras

Raus, Hernández

In Honduras finden Massenproteste gegen eine offenbar manipulierte Präsidentschaftswahl und den autoritären Amtsträger Juan Orlando Hernández statt. Kommentar Von mehr...
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Ausland In Honduras wird der autokratische Präsident höchstwahrscheinlich wiedergewählt

Sieg der Resignation

Bei den am Sonntag in Honduras stattfindenden Präsidentschafts­wahlen scheint der Sieger schon festzustehen: der autokratische Amtsinhaber Juan Orlando Hernández. Von mehr...
Ausland In Honduras wird gegen Machismo, Bandengewalt und Morde an Frauen protestiert

Tödlicher Machismo

In Honduras haben zahlreiche Frauengruppen gegen die vielen Morde an Frauen protestiert. Ursachen sind Machismo und Bandengewalt, die Täter gehen fast immer straffrei aus. Von mehr...