Beiträge zu Menschenrechte

Bärtigen feiern mit Fahnen
2025/44 Thema In Afghanistan leidet fast ein Viertel der Bevölkerung Hunger

Jungle+ Artikel Das Ende des Taliban-Tabus

Seit die Taliban 2021 wieder die Macht in Afghanistan übernommen haben, ist die Lage desaströs – insbesondere was Menschen- und Frauenrechte anbelangt. Dennoch schiebt die Bundesregierung dorthin ab, und der Innenminister verkündet den baldigen Abschluss eines direkten Abschiebeabkommens mit den Taliban.
Combo aus Protestkundgebung der »Palestine Solidarity Campaign« und Porträt Maryam ­Namazie
2025/39 Interview Maryam ­Namazie, Menschenrechtlerin, im Gespräch über Sharia-Schiedsgerichte

»Das Urteil wird von Männern gefällt«

In Großbritannien sind religiöse Schiedsgerichte, vor allem die sogenannten Sharia Councils, seit Jahrzehnten verbreitet. Kritiker sprechen von einer religiösen Paralleljustiz, die insbesondere Frauen und Kinder systematisch diskriminiere, und fordern deren Abschaffung. Die »Jungle World« sprach mit Maryam Namazie, die sich seit vielen Jahren gegen religiösen Fundamentalismus engagiert.
Hände in Plastikhandschellen, verfremdet
2025/37 Thema Ukrainische Menschenrechtsorganisationen dokumentieren Verbrechen gegen Zivilisten unter russischer Besatzung

Jungle+ Artikel Das System der Folterkammern

Rund 3,5 Millionen Zivilisten leben in der Ukraine unter russischer Besatzung. Ukrainische Menschenrechtsorganisationen dokumentieren Fälle systematischer willkürlicher Verhaftungen und Folter. Sie fordern, dass die Rechte von Zivilisten in etwaigen Verhandlungen über ein Kriegsende nicht ignoriert werden.
Regierungskritische Demonstration in San Salvador anlässlich des 50. Jahrestags des Massakers an Studierenden der Universität von El Salvador, 30. Juli 2025
2025/31 Interview Ingrid Escobar, Menschenrechtlerin, im Gespräch über die Repression in El Salvador

»Die Angst vor Kriminalisierung geht um«

Der Druck auf Kritiker:innen der autoritären Regierung in El Salvador hat in den vergangenen Wochen weiter zugenommen. Ingrid Escobar ist eine Menschenrechtlerin, die jüngst aus El Salvador geflohen ist. Die »Jungle World« sprach mit ihr über die Gründe für ihre Flucht, die Repression in El Salvador und die Verhältnisse in den Gefängnissen.
Boniface Mwangi
2025/31 Hotspot Der kenianische Oppositionelle Boniface Mwangi kam gegen Kaution frei

Anklage reduziert

Der kenianische Oppositionelle Boniface Mwangi kam gegen Kaution frei. Der 42jährige, der in den vergangenen Jahren an vielen Kampagnen und Demonstrationen führend beteiligt war, ist nochmal glimpflich davon gekommen: Er war zunäcsht der Beihilfe zu terroristischen Handlungen beschuldigt worden.
Luis Frómeta Compte
2025/11 Hotspot Der Deutsch-Kubaner Luis Frómeta Compte wurde auf Kuba aus dem Gefängnis entlassen

Raus aus dem Knast

Luis Frómeta Compte wurde auf Kuba aus dem Gefängnis entlassen. Dreieinhalb Jahre saß der Deutsch-Kubaner aus Dresden dort wegen Anstiftung zum Aufruhr und Erregung öffentlichen Ärgernisses ein.
Ein Mann in Havanna kocht während eines Stromausfalls am Straßenrand auf offenem Feuer
2025/03 Interview Camila Rodríguez, Menschenrechtlerin, im Gespräch über politische Gefangene in Kuba seit den ­Protesten 2021

»Die Zahl der Todesfälle hinter Gittern steigt«

In Kuba sitzen seit den vom Regime gewaltsam unterdrückten Protesten gegen die Regierung und für Freiheit, bessere Versorgung und Impfungen vom 11. Juli 2021, bekannt als »11J«, Hunderte unter miserablen Bedingungen in Haft. Die »Jungle World« sprach mit Camila Rodríguez, der Gründerin der NGO Justicia 11J, die aus dem mexikanischen Exil heraus Menschenrechtsverletzungen in kubanischen Haftanstalten dokumentiert und sich für die Familien der ­politischen Gefangenen und deren Freilassung einsetzt.
Alejandra Méndez Serrano bei einem Vortrag
2024/51 Interview Alejandra ­Méndez Serrano, Menschenrechtlerin, im Gespräch über Umweltverschmutzung in Mexiko

»Die Umwelt­vorschriften sind lasch«

Seit 1994 das Handelsabkommen zwischen Mexiko, Kanada und den USA (Nafta) in Kraft trat, das 2019 neu verhandelt wurde und seither unter dem Namen USMCA firmiert, ist Mexiko für die deutschen Autokonzerne ein wichtiger Produktionsstandort für den Absatzmarkt USA. Der mexikanische Verband der Automobilindustrie, Amia, rechnet 2024 mit bis zu vier Millionen produzierten PKW – ähnlich vielen wie in Deutschland. Gegen die industriell verursachte Umweltverschmutzung auch durch Fabriken deutscher Firmen im Becken des Flusses Atoyac protestieren Umweltschützer seit Jahren. Die »Jungle World« sprach mit der mexikanischen Menschenrechtlerin und Umweltschützerin Alejandra Méndez Serrano.