Das Berliner Duo Jolly Goods wirbt auf seinem dritten Album
»Slowlife« für einen entschleunigten Alltag. Warum es auch ohne
Selbstoptimierung, Dirk von Lowtzow und typisches Rock-Schlagzeug nicht
langweilig wird, erklären Tanno Pippi und Angy Lord
Mal wieder gelingt der Spagat zwischen Grunge und Glamour: Die ehemalige Sonic-Youth-Musikerin Kim Gordon hat mit »No Home Record« ihr erstes Soloalbum veröffentlicht. Auch ohne Band erweist sie sich als Meisterin der Kollaboration.
Die britische Sängerin und Musikjournalistin Vivien Goldman würdigt in ihrem Buch »Revenge of the She-Punks« Musikerinnen, die in der männerdominierten Historie des Punks oft überhört werden.
Der Teenage-Tristesse im ärmeren Teil Kaliforniens entkommen: Mit der Coming-of-Age-Geschichte »Lady Bird« gelingt dem Star des Indie-Kinos, Greta Gerwig, ein beeindruckendes Regiedebüt.
Die Berliner Akademie der Künste zeigt unter dem Titel »Underground und Improvisation. Alternative Musik und Kunst nach 1968« die Ausstellung »Notes from the Underground« und das Werk des Avantgarde-Plattenlabels FMP.
Max Rieger ist Sänger der Post-Punk-Band Die Nerven. Auf dem zweiten Album seines Soloprojekts All diese Gewalt zeigt er eine andere musikalische Seite.
Sechs Jahre nach der Veröffentlichung von Wolfgang Herrndorfs bewegendem Roman »Tschick« hat der Regisseur Fatih Akin den Bestseller verfilmt. Dem Buch wird er nicht gerecht.
Seit Wochen wird in den USA über den dritten Teil der »Ghostbusters«-Reihe gestritten. Anstoß erregt vor allem seine Besetzung. Dass nun Frauen Geister jagen, macht den Film
nicht unbedingt zu einem feministischen Kunstwerk.
Charity-Aktionen von Popstars sind oft peinlich und selbstverliebt. Ist Celebrity-Altruismus grundsätzliche eitle Imagepflege? Eine Konzertreise syrischer Musiker mit Blur-Sänger Damon Albarn beweist das Gegenteil.