Beiträge zu Kunst

Antilopen Gang
2026/33 Inland Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, Kunstfreiheit

Schluss mit der Empörung

Viel Verwirrung gab es in jüngster Zeit über die Begriffe Meinungsfreiheit, Pressefreiheit und Kunstfreiheit. Dabei ist es vergleichsweise einfach: Kein Sender ist dazu verpflichtet, Faschisten einzuladen, und ebenso wenig kann ein antifaschistischer Künstler ein Grundrecht auf einen Fernsehauftritt einklagen. Eine Kolumne zur medialen Restmülltrennung.
James Joyce um 1918
2026/28 Disko Disko Künstliche Intelligenz und Kreativität

Die Literatur ist tot, es lebe die Literatur

Die Künstliche Intelligenz mag den Markt für mittelmäßige Literatur alsbald übernehmen und womöglich die bisherige Infrastruktur von Publikation und Verbreitung überflüssig machen. Menschengemachte Literatur, die sich anderweitig oder eben gar nicht mehr zu Markte tragen muss oder kann, wird fortbestehen.
Blick in die Ausstellung »Sabotage« im Hamburger Bahnhof
2026/21 dschungel Die Malerin Giulia Andreani knüpft an feministische Geschichtsschreibung an

Leuchtendes Grau

Die monochromen Malereien der italienischen Künstlerin Giulia Andreani, die derzeit im Hamburger Bahnhof in Berlin zu sehen sind, sind alles andere als farblos. Sie zeigen bekannte und unbekanntere Frauen aus der Geschichte – und thematisieren damit Geschlechterverhältnisse nicht nur in der Kunst.
Irma Sterns »Maid in Uniform« von 1955 in der Ausstellung im Brücke-Museum Berlin
2025/41 dschungel Wie eine Ausstellung über die Expressionistin Irma Stern die Künstlerin antirassistisch delegitimiert

Jungle+ Artikel Der Theoriemode geopfert

Die jüdische Malerin Irma Stern war eine wichtige Vertreterin des Expressionismus. In ihrer Heimat Südafrika ist sie weitaus bekannter als in Deutschland, dem Geburtsort ihrer Eltern, wo sie zeitweise lebte. Eine Ausstellung in Berlin widmet sich Stern nun unter identitätspolitischen Vorzeichen und verschleiert und verzerrt die Bio­graphie der Künstlerin.