Einen Tag nach Unterzeichnung eines weitreichenden Atomabkommens mit Saudi-Arabien widerrief US-Präsident Donald Trump es wieder. Es hätte der absoluten Monarchie einen Weg zu einer Atombombe erleichtert und damit ein regionales Wettrüsten auslösen können.
Die Internationale Atomenergieorganisation hat einen neuen Untersuchungsbericht über das iranische Atomprogramm vorgelegt, der die israelische Anschuldigung von 2018, der Iran arbeite am Bau von Atomwaffen, bestätigt.
Die USA haben Medienberichten zufolge mit dem Iran ein informelles Abkommen ausgehandelt, um ihn vom Bau einer Atombombe abzuhalten. Dem Iran winken Sanktionserleichterungen, zum raschen Bau von Atombomben bliebe er jedoch weiterhin fähig, warnen Kritiker.
Die Bundesregierung hält sich mit Unterstützung des Protests im Iran zurück, denn sie spekuliert immer noch auf eine Erneuerung des Nuklearabkommens JCPOA. So lässt sie sich vom Regime erpressen.
Um russisches Öl zu ersetzen, zählen die USA unter anderem auf Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate. Doch deren Partnerschaft mit den USA steckt in einer Krise.
Der Iran verhandelt weiter unter Beteiligung Russlands und der USA über eine Neuauflage des Atomabkommens. Russland hatte gefordert, dass Sanktionen wegen des Angriffs auf die Ukraine den iranisch-russischen Handel nicht betreffen sollen.
Am 14. Juli haben die fünf Vetomächte des UN-Sicherheitsrats und Deutschland das Atomabkommen mit dem Iran unterzeichnet. Mit großem Eifer werden seitdem die politischen und vor allem die wirtschaftlichen Beziehungen zum Iran ausgebaut.