Artikel über Kolumbien

Schulkinder der Escuela Normal Superior San Pedro Alejandrino
Reportage Ein Besuch in einer progressiven Schule in einem kolumbianischen Konfliktgebiet

Lernen im Konfliktgebiet

In Kolumbien hat der Wahlsieg des designierten linken Präsidenten Gustavo Petro gezeigt, dass viele einen grundlegenden Wandel wünschen. Dabei spielen die Schulen des Landes eine nicht zu unterschätzende Rolle. Ein Besuch in einer Schule in Santa Marta, die Versöhnung, Dialog und die historische Wahrheit bereits didaktisch aufgenommen hat. Reportage Von mehr...
Francia Márquez inmitten junger Fans
Ausland Der Linke Gustavo Petro wird ­Kolumbiens nächster Präsident

Vom Guerillero zum Präsidenten

Der Linke Gustavo Petro ist Kolumbiens designierter Präsident. Er tritt versöhnlich auf, und das ist nötig, denn Widerstände gegen sein politisches Programm dürfte es reichlich geben. Von mehr...
Buspassagiere bahnen sich nach einem Erdrutsch ihren Weg durch den Schlamm
Reportage In der kolumbianischen Provinz Cauca setzen viele ihre Hoffnung in das linke Wahlbündnis Historischer Pakt

Aufbruch im Cauca

In Kolumbiens Provinz Cauca gelten viele Gemeinden wegen bewaffneter Konflikte als Hochrisikozonen. Um Frieden und Entwicklungsperspektiven zu schaffen, setzen viele indigene und afrokolumbianische Einwohner vor der Präsidentschaftswahl ihre Hoffnung in das linke Bündnis Pacto Histórico. Dessen Vizepräsidentschaftskandidatin Francia Márquez kommt aus dem Cauca. Reportage Von mehr...
Francia Márquez
Interview Ein Gespräch mit Alirio Uribe Muñoz, kolumbianischer Anwalt und Abgeordneter, über die Herausforderungen einer linken Regierung:

»Der Reformbedarf ist immens«

Am 19. Juni entscheidet sich in der Stichwahl, ob Gustavo Petro vom linken Bündnis Bündnis Pacto Histórico Präsident Kolumbiens wird und die Herrschaft der Rechtskonservativen endet. Der Menschenrechtsanwalt Muñoz spricht über Sozialprogramme, den Friedensprozess mit den Guerillagruppen und den Kampf gegen die Korruption. Interview Von mehr...
Gustavo Petro
Interview Ein Gespräch mit Gustavo Gallón Giraldo über die Parlamentswahlen in Kolumbien

»Der große Sieger heißt Gustavo Petro«

Chancen der Linken. Der Jurist Gustavo Gallón Giraldo spricht über die Parlamentswahlen, die bevorstehenden Präsidentschaftswahlen und die erhoffte progressive Entwicklung in Kolumbien. Interview Von mehr...
Proteste in Bogotá 29. Juli
Ausland Zwei wegweisende Urteile gegen Straflosigkeit in Kolumbien

Urteile gegen die Straflosigkeit

In Kolumbien geben derzeit zwei Gerichtsurteile aus dem Ausland Anlass zur Hoffnung. Das eine richtet sich gegen sexuelle Gewalt gegen Frauen und Terror gegen Journalistinnen, das andere gegen das »symbiotische« Verhältnis zwischen Paramilitärs und Armee. Von mehr...
Am 28. Juni liefern sich Demonstranten in Bogota ein Gefecht mit der Polizei
Interview Im Gespräch mit der Soziologin Sara Tufano über die Proteste in Kolumbien

»Die Regierung bietet nur Chancenlosigkeit«

Die Proteste in Kolumbien haben sich mittlerweile etwas abgeschwächt, dauern aber auch nach fast zwei Monaten noch an. Auslöser war eine geplante Steuerreform, die vor allem ärmere Menschen belasten sollte. Im Interview spricht die Soziologin Sara Tufano über die politischen und historischen Hintergründe der Proteste. Interview Von mehr...
Ausland Proteste und Polizeigewalt in Kolumbien

Popayán, Cali, Bogotá – die Proteste gehen weiter

In Kolumbien finden weiterhin landesweit Demonstrationen statt. Zwar zeigt sich die Regierung mittlerweile verhandlungsbereit, doch die Protestierenden sind misstrauisch. Das liegt auch an der Brutalität der Ordnungskräfte. Von mehr...
Kolumbien
Ausland Proteste bringen den kolumbianischen Präsidenten Iván Duque in Bedrängnis

Duque in der Defensive

Die Proteste in Kolumbien reißen nicht ab. Längst geht es nicht mehr gegen die Steuerreform, sondern gegen die Regierung von Präsident Iván Duque, die das Land in eine Krise geführt hat. »Weg mit Duque« ist eine zentrale Parole. Von mehr...
Jineth Bedoya Lima
Interview Im Gespräch mit Jonathan Bock, Generaldirektor der Stiftung für die Pressefreiheit, über das Versagen der kolumbianischen Justiz beim Schutz von Journalisten

»Die Mörder haben kaum etwas zu befürchten«

Vor dem Interamerikanischen Gerichtshof für Menschenrechte prozessiert Jineth Bedoya Lima, die im Jahr 2000 mutmaßlich von Angehörigen einer paramilitärischen Gruppe entführt, vergewaltigt und gefoltert wurde, gegen den kolumbianischen Staat. Ihr Fall ist einer von vielen, in einigen Regionen ist Berichterstattung nicht mehr möglich. Interview Von mehr...
Portrait Bevölkerung im Cauca
Reportage Mordanschläge auf indigene Anführer in Kolumbien mehren sich

Kein Frieden für Indigene

In Kolumbien ist die Zahl der Morde an indigenen Aktivistinnen und Aktivisten seit der Unterzeichnung des Friedensabkommens zwischen der Regierung und der Guerillagruppe Farc stark gestiegen. Besonders gefährlich ist es im Cauca, wo Bodenschätze vermutet werden und viele bewaffnete Gruppen aktiv sind. Von mehr...
Palmölfrüchte auf einem Transporter
Reportage Bewaffnete Gruppen und das Agrobusiness bedrohen afrkolumbianische ­Gemeinden

Kein Frieden am Pazifik

In der Pazifikregion Kolumbiens erkämpften sich afrokolumbianische Gemeinden kollektive Landrechte, unter anderem um an ökonomischen Möglichkeiten zu gewinnen. Doch viele Dörfer leiden weiterhin unter dem Druck des Agrobusiness und bewaffneter Gruppen. Reportage Von mehr...
Hintergrund Der Tod des UN-Freiwilligen Mario Paciolla in Kolumbien wirft Fragen auf

Ein Toter und viele Fragen

Mitte Juli wurde ein Mitarbeiter der UN-Mission, die Teil des Friedensvertrags zwischen der kolumbianischen Regierung und der vormaligen Guerilla Farc ist, tot in seiner Wohnung aufgefunden. Die Polizei ging anfangs von einem Suizid aus, doch in dem Fall gibt es einige Unstimmigkeiten. Von mehr...
Ausland Die rechte Regierungspartei Kolumbiens will die Justiz unter Kontrolle bekommen

Feuer frei auf die Justiz

Dass gegen den ehemaligen Präsident Álvaro Uribe ermittelt wird und er unter Hausarrest steht, hat in Kolumbien für eine heftige Reaktion seiner rechten Regierungspartei gesorgt. Von mehr...
Ausland In Kolumbien werden ehemalige Farc-Kämpfer ermordet

Revolutionäre unter Beschuss

Seit die kolumbianische Regierung und die Farc 2016 ein Friedens­abkom­men geschlossen haben, wurden zahlreiche ehemalige Kämpfer ermordet. Die aus der Guerilla hervorgegangene Partei macht die Regierenden dafür mitverantwortlich. Von mehr...