Artikel über Kolumbien

La Esquina
Reportage Transsexuelle Sexarbeiterinnen in Kolumbien gründen eine eigene Zeitung

Raus aus der Schmuddelecke

Im für Drogen und Prostitution berüchtigten Stadtviertel Santa Fé in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá haben transsexuelle Sexarbeiterinnen mit »La Esquina« eine eigene Zeitschrift gegründet. Sie soll das Selbstwertgefühl der Transsexuellen stärken und als Brücke zum Rest der Bevölkerung dienen. Reportage Von mehr...
Álvaro Uribe Vélez, Iván Duque
Ausland In Kolumbien gewinnt der rechte Kandidat Iván Duque die Präsidentschaftswahlen

Uribes Wiedergänger

In Kolumbien hat der rechte Präsidentschaftskandidat Iván Duque die Stichwahl gewonnen. Er hat angekündigt, das Friedensabkommen mit der Guerilla Farc zu modifizieren. Von mehr...
Graffiti
Reportage Graffiti und Gang-Gewalt im Viertel »Comuna 13« von Medellín

Schöner leben mit Graffiti

Die kolumbianische Metropole Medellín galt lange Zeit als Hochburg der organisierten Drogenkriminalität. Auch das Viertel Comuna 13 war von Gewalt geprägt, doch einige Bewohner organisierten sich und nutzten Kunstformen wie Graffiti und Rap, um die Zustände im Viertel zu verbessern. Von mehr...
Bogotá
Ausland Die zwei aussichtsreichsten Präsidentschaftskandidaten polarisieren Kolumbien

Die Marionette und der Populist

Vor den Präsidentschaftswahlen in Kolumbien liegt der rechte Kandidat Iván Duque in den Umfragen vorn, gefolgt vom ehemaligen Guerillero Gustavo Petro. Ein links-bürgerliches Bündnis hat dagegen einen eigenen Kandidaten aufgestellt. Von mehr...
Laguna Verde
Seite 16 Die kolumbianische Bergbaupolitik bedroht vielerorts die Wasserversorgung und zieht Menschenrechtsverletzungen nach sich

Dreckiger Motor

Die kolumbianische Regierung will mit der Förderung von Boden­schätzen das wirtschaftliche Wachstum stärken. Der Bergbau gefährdet in einigen Regionen aber die Wasserversorgung. Zudem begehen einige Unternehmen Menschenrechtsverletzungen, um ungehindert fördern zu können. Von mehr...
Víctor de Currea Lugo
Interview Víctor de Currea Lugo, Autor, im Gespräch über die Guerilla­gruppe ELN und deren Verhandlungen mit der kolumbianischen Regierung

»Niemand wird durch Zwang zum Revolutionär«

Víctor de Currea Lugo ist Professor an der Universidad Nacional de Colombia und hat die Friedensgespräche zwischen der Guerilla­gruppe Ejército de Liberación Nacional (ELN) und der kolumbianischen Regierung im ecuadorianischen Quito als Beobachter begleitet. Über die Verhandlungen sprach er mit der Interview Von mehr...
Guerilla ELN
Ausland Die kolumbianische Guerilla hat den Waffenstillstand mit der Regierung beendet

Mit großem Knall zurück zum Kampf

Der Waffenstillstand zwischen der kolumbianischen Regierung und der Guerilla ELN ist beendet. Der Wahlkampf im Land beginnt und niemand weiß, wann die Friedensgespräche wiederaufgenommen werden. Von mehr...
Farc
Ausland Die ehemalige kolumbianische Guerilla Farc etabliert sich mit Schwierigkeiten als Partei

Mit den Waffen der Bürokratie

Bei der Umwandlung der einstigen kolumbianischen Guerilla Farc zur Partei läuft nicht alles wie erhofft. Von mehr...
Bogota
Reportage Organisationen von Betroffenen helfen Opfern von Säureattentaten in Kolumbien

Das Gesicht zurückgewinnen

Säureattentate wurden in Kolumbien von der Politik lange ignoriert. Stiftungen von Betroffenen wollen ein größeres Bewusstsein für das Problem schaffen und den Opfern helfen. Reportage Von mehr...
Ausland Die Substitution des Kokaanbaus in Kolumbien geht nicht wie erhofft vonstatten

Entzugserscheinungen im Kokagebiet

In der Pazifikregion Kolumbiens kämpfen abtrünnige Farc-Kämpfer und andere Gruppen um die Kontrolle des Kokaanbaus und des Kokainhandels. Das vor einem Jahr im Friedensvertrag vereinbarte Substitutionsprogramm läuft nur schleppend. Von David Graaff Von mehr...
Solidaritätsfonds für kolumbianische Richter Fasol
Interview Carlos Andrés Ojeda Sierra, Direktor des Solidaritätsfonds für kolumbianische Richter (Fasol), im Gespräch über die Implementierung des Friedensabkommens in Kolumbien

»Die Gesetze hängen im Parlament fest«

Carlos Andrés Ojeda Sierra leitet die kleine Nichtregierungsorganisation (NGO) in Bogotá, die bedrohte Juristen im ganzen Land unterstützt. Unter anderem gibt es ein Programm für die Angehörigen ermordeter Richter, Staatsanwälte und Justiz­angestellter. Ojeda Sierra ist selbst Sohn eines Richters, der von der Guerilla Farc ermordet wurde. Interview Von mehr...
14
Ausland Die ehemalige kolumbianische Guerilla Farc gründet sich als Partei neu

Aus Farc wird Farc

Die ehemalige kolumbianische Guerilla Farc hat sich als Partei neu gegründet. Sie schwankt zwischen Traditionalismus und Erneuerung. Von mehr...
Drei
Ausland Kolumbien erlaubt Ehen zwischen mehr als zwei gleichgeschlechtlichen Partnern

Kolumbianischer Dreier

In Kolumbien haben drei Männer legal eine Ehe geschlossen. Auch sonst zeigt sich das südamerikanische Land liberal im Umgang mit unkonventionellen Lebensformen – zumindest rechtlich. Von mehr...
Colombia
Ausland Heftige Proteste legen in Kolumbien das öffentlichen Leben teilweise lahm

Aufruhr im Chocó

In Kolumbien legen Streiks und Großdemonstrationen das ­öffentliche Leben teilweise lahm. Die heftigsten Proteste gibt es in den armen und vernachlässigten Regionen am Pazifik. Von mehr...
wechsel 16
Seite 16 Schlammlawinen in der Andenregion forderten mehrere Tote. Schuld daran ist nicht nur der heftige Regen

Tödliche Regenfälle

Immer wieder kommen in Lateinamerika Menschen durch Schlammlawinen ums Leben. Das liegt nicht nur am Klimaphänomen El Niño, sondern auch am Versagen der Behörden, die Bebauungspläne nicht durchsetzen und den Katastrophenschutz nicht ausreichend ausstatten. Von mehr...