Artikel von Anke Schwarzer

Inland Die Verhandlungen über die Anerkennung des deutschen Völkermords in Namibia

Eile nach der langen Weile

Vertreter der Bundesregierung und der deutsche Botschafter in Namibia wollen den Völkermord an den Herero und Nama anerkennen – aber nur ein bisschen.

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Inland Noch immer gibt es keine Entschädigung für die deutschen Kolonialverbrechen in »Deutsch-Südwestafrika«

Völkermord, na und?

Herero- und Nama-Verbände fordern nach wie vor eine offizielle Entschuldigung für den Völkermord in »Deutsch-Südwestafrika« und ihre Anerkennung als Verhandlungspartner für Entschädigungen.

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Inland Autonome Wohnprojekte in Hamburg in Aufruhr

Wem gehört das Haus?

In Hamburg sorgen sich immer mehr autonome Wohnprojekte um ihre Zukunft, weil die Stadt Wohnflächen an eine Aktiengesellschaft verkauft.

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Inland Deutsche Kolonialverbrechen in Namibia werden nur zögerlich aufgearbeitet

Mehr als ein Wort

Vor 100 Jahren hörte die Kolonie Deutsch-Südwestafrika auf zu existieren, die Auseinandersetzung mit den Folgen fängt erst an.

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Interview Peter Baleke Kayiira im Gespräch über »land grabbing« in Uganda

»Wir haben langen Atem bewiesen«

Im August 2001 vertrieb die ugandische Armee die Bewohner von vier Dörfern im Bezirk Mubende, weil die ugandische Regierung das Land an die Kaweri Coffee Plantation Ltd. verpachtet hatte. Dem Food First Informations- und Aktionsnetzwerk (FIAN) zufolge zählt diese Vertreibung zu den wenigen Fällen von land grabbing, die von Anfang an gut dokumentiert sind. Die Vertriebenen forderten ihre Rechte ein, im August 2002 verklagten sie die ugandische Regierung und die Firma Kaweri Coffee Plantation auf Entschädigung. 2013 kam es zu einem Urteil, gegen das das Unternehmen jedoch Berufung eingelegt hat. Kaweri ist eine Tochterfirma der Neumann Kaffee Gruppe (NKG) in Hamburg. Mit 46 Unternehmen in 28 Ländern beliefert der Konzern verschiedene Röster. Er zählt zu den größten Rohkaffeeproduzenten und -händlern weltweit. Die Jungle World sprach mit Peter Baleke Kayiira über den Stand des Verfahrens, die Strategien gegen den Landraub und die Arbeitsbedingungen auf der Kaffeeplantage. Er ist der Sprecher der Vertriebenen aus Mubende.

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Inland Die Initiative »No Humboldt 21« beschäftigt sich mit kolonialer Kriegsbeute

Menschenknochen im Gepäck

Die Initiative »No Humboldt 21!« legt neue Hinweise auf koloniale Kriegsbeute in Museen vor, darunter möglicherweise auch die Gebeine historischer Persönlichkeiten.

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Inland Erinnerung an den Anschlag auf ein Flüchtlingswohnheim in Hamburg von 1980

Erinnern im Abseits

Am 22. August 1980 ermordeten Mitglieder des rechtsextremen Terrornetzwerks »Deutsche Aktionsgruppen« zwei Menschen in einem Hamburger Wohnheim für Flüchtlinge. Eine Initiative organisierte erstmals eine Gedenkveranstaltung.

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Inland Die Rückgabe von Deutschland in Namibia erbeuteter Schädel

Übergabe ohne Publikum

Deutschland hat Namibia erbeutete Schädel aus der Kolonialzeit zurückgegeben – ohne die Opferverbände einzuladen.

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dschungel Die Biographie von Theodor Michael

Ein Leben in Deuschland

Theodor Michael wird 1925 als Sohn eines Kolonialmigranten und einer preußischen Mutter in Berlin geboren. Als einer der wenigen Schwarzen überlebt er im nationalsozialistischen Deutschland. Jetzt hat der afrodeutsche Schauspieler seine Biographie geschrieben.

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Inland Die Proteste der »Lampedusa«-Gruppe in Hamburg

Jagdsaison in Zivil

Hamburgs Polizei verstärkt die Kontrollen von Menschen mit schwarzer Hautfarbe. Sie sucht nach Flüchtlingen der sogenannten Lampedusa-Gruppe.

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