Artikel von Klaus Bittermann

Collage Christian Schultz-Gerstein
dschungel Imprint: Das journalistische Werk von Christian Schultz-Gerstein

Der intellektuelle Grenzgänger

Christian Schultz-Gerstein gehörte wie Eike Geisel, ­Wolfgang Pohrt und Henryk M. Broder zu den wichtigsten Autoren der linken Kulturszene in der BRD der achtziger Jahre, die sich nicht mit dieser gemein gemacht hatten. Kurz nach seinem Tod im Alter von 42 Jahren erschien 1987 in der Edition Tiamat ein Band mit seinen Artikeln, die Schultz-Gerstein als scharfen Kritiker eines von den Ergüssen Hans Christoph Buchs, Botho Strauß’ und Peter Sloterdijks trunkenen Feuilletons ausweisen. Nun erscheint eine erweiterte Ausgabe seiner journalistischen Arbeiten. Abdruck des Nachwortes aus dem Buch »Rasende Mitläufer, kritische Opportunisten«. Imprint Von mehr...
Robert Desnos
dschungel Imprint - Über »Die Freiheit oder die Liebe« des Surrealisten Robert Desnos

Das sprudelnde Medium

Der Autor Robert Desnos ist der surrealistischen Wahrheit am nächsten gekommen. Imprint Von mehr...
dschungel Das Buch »Rückkehr nach Reims« von Didier Eribon

Irrationalität und Rechtsruck

Didier Eribons Analyse der französischen Zustände lässt sich auch als Befund dessen lesen, was Deutschland noch bevorsteht. Von mehr...
Dossier Zum Tod von Roger Willemsen

Notizen über eine verlorene Freundschaft

Zum Tod von Roger Willemsen.

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dschungel Guy Debord in Patrick Modianos Roman »Im Café der verlorenen Jugend« 

Unfertige Abenteuer

In Patrick Modianos wunderbarem Roman »Im Café der verlorenen Jugend« ist Guy Debord Stammgast. Über das literarische Verwandschaftsverhältnis zwischen dem französischen Literaturnobelpreisträger und dem Theoretiker des Situationismus.

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dschungel »Vergesst Auschwitz!« von Henryk M. Broder

Hurra, wir erinnern uns!

Henryk M. Broder rät den Deutschen, Auschwitz zu vergessen. Aber die denken gar nicht daran.

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Thema Günter Grass rettet den Weltfrieden

Ein deutscher Maulheld

Günter Grass hat sich schon früher, mit noch frischer Tinte, gegen Israel positioniert. Seine Generation ist den Antisemitismus, der sie geprägt hat, nie wieder losgeworden, weil sie ihn nie analysiert und deshalb auch nicht begriffen hat.

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dschungel Über das Manifest »Der kommende Aufstand«

Schönes Sperrholz abzugeben

Und zwar zum Schüren des Feuers der Revolte. Wie verhält es sich nun eigentlich mit dem derzeit kursierenden Manifest »Der kommende Aufstand«? Ist es tatsächlich das »wichtigste linke Theoriebuch unserer Zeit« (FAZ)? Verweist die Schrift auf den Beginn einer revolutionären Literatur der Gegenwart? Hat man es mit gespreizter Revoluzzer-Romantik zu tun? Oder handelt es sich bei den Schöpfern dieser neuen linken Gegenwartsliteratur um Leute, die sich ihre Utopie bei Pol Pot, Ernst Jünger, Kropotkin und den Amish People zusammengeklaut haben? Unsere Revolutionsexperten Klaus Bittermann, Rainer Trampert, Felix Klopotek und Karl Rauschenbach haben sich Klarheit in dieser Angelegenheit verschafft und geben darüber Auskunft, was von dem Manifest des Unsichtbaren Komitees zu halten ist. Von mehr...
Dossier Über Kinky Friedman

Why the Hell not

Über den schwarzen Humor des Cowboys und fröhlichen Anarchisten Kinky Friedman.

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dschungel Über Nick Caves »Der Tod des Bunny Munro«

Die Klitoris von Avril Lavigne

Nick Cave schildert in seinem Roman »Der Tod des Bunny Munro« einen Sexbesessenen. Klaus Bittermann findet den Mann schwer erträglich. Dabei hätte das Buch das Zeug zum Meisterwerk gehabt.

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