Beiträge zu Hamburger Schule

Die Sterne vor einer gelben Wand mit weißer Tür
2026/03 dschungel Frank Spilker über große Gefühle und das neue Album »Wenn es Liebe ist« seiner Band Die Sterne

Jungle+ Artikel »Liebe ist nicht das Gegenteil von Krieg«

Die Sterne haben mit »Wenn es Liebe ist« ein neues Album veröffentlicht. Mit der »Jungle World« spricht der Sänger und Gitarrist Frank Spilker darüber, warum man sich ab 30 nicht mehr für neue Musik interessiert, warum seine Texte nicht pädagogisch sind, und über regressive Hippies.
2025/45 dschungel ‍Mense Reents über seine Techno-Band Egoexpress

Jungle+ Artikel »Uns fehlte der Fun«

Techno galt den Vertretern der Hamburger Schule Anfang der Neunziger als prollig – das hielt zwei von ihnen jedoch nicht davon ab, selbst welchen zu machen. Das Duo Egoexpress nahm mehrere Alben auf, nun erscheinen einige ihrer alten Songs neu. Mense Reents, Mitgründer von Egoexpress und seit langem Mitglied der Goldenen Zitronen, erzählt im Gespräch mit der »Jungle World« über sein frühes Musikprojekt, den Spaß an der Stumpfheit und ihren Auftritt bei dem Massen-Event Mayday.
Gruppenbild, 1989. Die Musiker von Fast Weltweit, darunter Frank Spilker (dritter von links), Bernadette Hengst (Mitte unten) und Jochen Distelmeyer (rechts oben)
2025/23 dschungel Ein Label in Bad Salzuflen oder wie die Hamburger Schule ihren Anfang in Ostwestfalen nahm

Jungle+ Artikel Fast weltweit

Im beschaulichen Bad Salzuflen in Ostwestfalen wurde 1985 ein Label gegründet, das die Musik in Deutschland maßgeblich beeinflussten sollte: Die Musikerinnen und Musiker von Fast Weltweit wie Frank Spilker, Bernadette Hengst und Bernd Begemann prägten später die Hamburger Schule. Christof Dörr hat für sein Buch »Fast Weltweit. Wie die Hamburger Schule in Ostwestfalen erfunden wurde« Interviews mit diesen und weiteren Musikern geführt und zu einer umfassenden Oral History kompiliert.
Tocotronic sind Arne Zank, Dirk von Lowtzow und Jan Müller (v. l.)
2025/07 dschungel Tocotronic im Gespräch über Berlin, die Klassengesellschaft, den Faschismus und ihr neues Album »Golden Years«

Jungle+ Artikel »Es gibt eine gewisse Nonchalance, es rumpelt und kracht«

Lieder für Tagediebe: »Golden Years« heißt das neue, 14. Studioalbum von Tocotronic. Im Interview mit der »Jungle World« sprechen die Bandmitglieder Dirk von Lowtzow, Jan Müller und Arne Zank über melancholische Zeit- und Zugreisen in der zweiten Klasse, geheimnisvolle Doppelgänger:innen sowie Berlin aus der Vogelperspektive.
Die Braut haut ins Auge bestand ab 1995 aus Bernadette La Hengst, Peta Devlin, Karen ­Dennig und Katja Böhm
2024/46 dschungel Bernadette La Hengst und Peta Devlin von Die Braut haut ins Auge im Gespräch über Sexismus, Hamburger Schule und ihren Backkatalog

Jungle+ Artikel »Es war eine Zeit voller Zweifel«

Vor 24 Jahren lösten sie sich auf, jetzt hört man wieder etwas von ihnen: Die Diskographie der Band Die Braut haut ins Auge ist in diesem Jahr wiederveröffentlicht worden, ebenso eine Best-of-LP. Im Gespräch mit der »Jungle World« erzählen die ehemaligen Mitglieder Bernadette La Hengst und Peta Devlin von den Schwierigkeiten, als Band in den Neunzigern ausschließlich weibliche Mitglieder zu haben, und verraten ihre heutige Sicht auf die Hamburger Schule.
Hätten sich um ein Haar Cooles Ding genannt: Tocotronic, 1996
2024/24 dschungel Wie die Hamburger Schule mit der deutschen Sprache haderte

Jungle+ Artikel »Scheiß auf deutsche Texte«

Eine »Geschichte der Hamburger Schule« hat Jonas Engelmann mit seinem Buch »Der Text ist meine Party« vorgelegt. Die Chronik lässt auch Protagonistinnen und Protagonisten der Musikszene zu Wort kommen. In dem mit »Lyrics gegen die Quote« unterüberschriebenen Kapitel »›Scheiß auf deutsche Texte‹» dreht sich alles um die (meist fehlenden) Vorbilder und andere Tücken, mit denen die Musiker der Hamburger Schule in Hinblick auf die deutsche Sprache zu tun hatten – und wie so unterschiedliche Bands wie Kolossale Jugend, Blumfeld oder Toco­tronic dazu kamen, ein Deutsch in Anführungszeichen zu entwickeln.
Ostzonensuppenwürfelmachenkrebs
2023/46 dschungel Carsten Hellberg von Ostzonensuppenwürfelmachenkrebs im Gespräch über die Reunion der Band und die Songs von damals

»Songwriting entsteht ja im besten Falle immer aus einem Gefühl von Dringlichkeit«

In den neunziger Jahren galt die Band Ostzonensuppenwürfelmachenkrebs als Vorläufer der sogenannten Hamburger Schule, sie verschwand nach ihrer vierten Platte »Leichte Teile, Kleiner Rock« 1998 aber von der Bildfläche. Nun wurde das Album wieder­veröffentlicht und erscheint zum ersten Mal auf Vinyl, zudem gibt es eine Reunion-Tour. Im Interview verrät der Sänger und Gitarrist Carsten Hellberg, warum das Ende seiner Band damals unvermeidlich war, wie sich die Idee einer Reunion vor einigen Jahren ­entwickelte und was die Songs von damals heute noch bei ihm auslösen.