Beim französischen Unternehmerverband Medef stellten sich die maßgeblichen Kandidat:innen für die Präsidentschaftswahl 2027 vor und versprachen das Blaue vom Himmel. Marine Le Pen hat sich als Präsidentschaftskandidatin des rechtsextremen Rassemblement national endgültig gegen Jordan Bardella durchgesetzt. In derzeitigen Wahlumfragen liegt sie mit 35 Prozent in Führung.
Die Bundesregierung folgt bei ihren Überlegungen zur Rente einer einfachen Rechnung: länger leben, länger arbeiten. Dabei wirken sich die schlechten Arbeitsbedingungen psychisch und physisch immer stärker aus.
Immer wieder muss die Mathematik dazu herhalten, einen falschen Schein von Objektivität zu erzeugen. Die mit ihrer Hilfe erzeugten Befunde erscheinen dann neutral und wertfrei, obwohl die errechneten Ergebnisse von fragwürdigen Annahmen abhängen. Das war auch bei der Rede von Bundeskanzler Friedrich Merz beim DGB-Bundeskongress der Fall.
Dass Bundeskanzler Friedrich Merz die gesetzliche Rentenversicherung nur noch als »Basisabsicherung« ansieht, sorgte beim Koalitionspartner SPD für Empörung. Allerdings begann die Aushöhlung der Rente bereits vor 20 Jahren unter der rot-grünen Bundesregierung.
Mit Blick auf die anstehenden Landtagswahlen entschärfte die CDU bei ihrem Bundesparteitag in Stuttgart einige zuvor erhobene Forderungen zum Abbau von Arbeitnehmerrechten und Sozialstaat. Aber die Grundtendenz bleibt: Soziale Absicherung soll stark eingeschränkt werden.
Die Regierungskoalition hat doch noch die sogenannte Kanzlermehrheit für das »Rentenpaket« zusammenbekommen. Bei der öffentlichen Debatte fiel unter den Tisch, wie mickrig die Renten sind, die durch das Paket stabilisiert werden sollen.
Auf ihrem Bundesparteitag hat die FDP versucht, mit einem Papier für eine »Wirtschaftswende« für Schlagzeilen zu sorgen. Eine Kolumne über den Politikzirkus.
Für die »Aktienrente« will die Bundesregierung 200 Milliarden Euro investieren. Während fast ein Fünftel der Senioren in Armut lebt, füttert der Staat die Finanzmärkte.
Immer mehr Menschen in Deutschland gehen schon heute im Alter von 63 bis 67 Jahren einer Beschäftigung nach. Die meisten tun das nicht aus Langeweile, sondern aus ökonomischer Notwendigkeit.
Der Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände Steffen Kampeter, hat mit seiner Forderung nach »Bock auf Arbeit« eine Debatte ausgelöst. Aus ihr spricht die Sorge der Arbeitgeber, ihre Arbeiter und Angestellten könnten mehr fordern.
Der französische Präsident hat seine umstrittene Anhebung des Rentenalters ohne Parlamentsabstimmung durchgesetzt. Zwei Misstrauensvoten gegen ihn scheiterten. Auf Frankreichs Straßen werden die Demonstrationen schärfer.
In der Regierungskoalition streitet man über den Haushalt für das kommende Jahr. Es geht um wichtige sozialpolitische Vorhaben wie die Kindergrundsicherung. Vor allem die FDP will dafür nicht mehr Geld ausgeben.