Beiträge zu Budapest

Wolfram Jarosch, Vater von Maja T., im Demonstrationszug auf dem Weg zum Auswärtigen Amt in Berlin. In der Hand die von 100.000 Menschen unterschriebene Petition zur Rückholung von Maja aus ungarischer Haft.
2025/28 Hotspot Der Vater von Maja T. hat vor dem Auswärtigen Amt protestiert

Im Haftkrankenhaus kann Maja die Sterne sehen

Wolfram Jarosch ist von Jena nach Berlin gelaufen, um gegen die Haftbedingungen seines Kindes, Maja T., in Ungarn zu protestieren und dessen Rückführung nach Deutschland zu fordern. Die »Jungle World« war beim Protest vor dem Auswärtigen Amt dabei.
Zwei Hände, die sich gegenseitig halten und emporgereckt werden, im Hintergrund Menschenmassen und ein Regebogenfahne
2025/27 Ausland Die Budapester Pride war eine der größten Demonstrationen in der Geschichte Ungarns

Stinkefinger für Orbán

Trotz Einschüchterungen der Regierung hat die diesjährige Pride in der ungarischen Hauptstadt Budapest eine Rekordzahl an Menschen angezogen. Sie richtete sich nicht nur gegen die Diskriminierung der LGBT-Minderheit, sondern auch gegen den autoritären Kurs von Ministerpräsident Viktor Orbán.
»Free Maja«. Solidaritätskundgebung für Maja T. vor dem Gericht in Budapest
2025/26 Small Talk Sven Richwin, Rechtsanwalt von Maja T., im Gespräch über die kommenden Prozesstage in Budapest

»Beweismittel dienen nicht zur Bewertung der Sachverhalte, sondern als Bestätigung«

Maja T. steht wegen des Vorwurfs, Rechtsextreme im Februar 2023 in Budapest angegriffen haben, in Ungarn vor Gericht. Vor einem Jahr wurde T. dorthin rechtswidrig ausgeliefert. Die »Jungle World« sprach mit T.s Rechtsanwalt Sven Richwin über die nächsten Verhandlungstermine.
»Von Mailand nach Budapest«. Solidaritätskundgebung für die inhaftierten und gesuchten Antifaschist:innen in Mailand, 17. Februar
2024/11 Thema Paul, Vertreter des Budapest Antifascist Solidarity Committee, im Gespräch über die Fahndung der ungarischen Behörden nach Antifaschisten

Jungle+ Artikel »Wir erwarten keinen Prozess nach Prinzipien des Rechtsstaats«

Im Februar 2023 wurden bei dem jährlichen Nazi-Aufmarsch am »Tag der Ehre« in Budapest insgesamt neun Rechtsextreme von Antifaschist:innen angegriffen und teilweise schwer verletzt. Drei Angeklagte stehen deshalb in Ungarn vor Gericht, eine Person wurde im Dezember in Berlin verhaftet. Die ungarischen Behörden sprechen davon, dass die Angreifer eine kriminellen Vereinigung gebildet hätten, und fahnden per europäischem Haftbefehl nach neun weiteren Tatverdächtigen. Ein Gespräch mit Paul* vom Budapest Antifascist Solidarity Committee, das sich für die inhaftierten und gesuchten Tatverdächtigen einsetzt und fordert, sie nicht nach Ungarn auszuliefern.
Angereiste Antifas gegen angereiste Nazis. Protest gegen den »Tag der Ehre« am Samstag vergangener Woche in Budapest
2024/07 Inland Deutsche Antifa-Aktivisten sind untergetaucht, ihnen droht die Auslieferung nach Ungarn

Bloß nicht nach Budapest

Neun sind auf der Flucht, eine wurde im Dezember verhaftet, zwei weitere stehen schon in Budapest vor Gericht: Ungarn lässt nach deutschen Antifaschist:innen fahnden, denen Angriffe auf Nazis ­vorgeworfen werden. Eine Kampagne versucht, die Auslieferung zu verhindern.