Artikel von René Loch

Inland Die milden Urteile im Prozess gegen Fretteroder Nazis rufen Empörung hervor

Zecken sind selber schuld

Das Landgericht Mühlhausen hat die beiden Neonazis Gianluca B. und Nordulf H. zu Bewährungsstrafen und Arbeitsstunden verurteilt. Sie hatten 2018 zwei Journalisten im thüringischen Fretterode schwer verletzt. Die Staatsanwaltschaft hat bereits angekündigt, gegen das Urteil in Berufung zu gehen. Von mehr...
Linke, Leipzig
Antifa Der Kronzeuge Johannes D. sagte im sogenannten Antifa-Ost-Verfahren aus

Verraten und verkauft

Sollte es in einigen Monaten zu einer Verurteilung von Lina E. und weiteren Angeklagten kommen, könnten dafür die Verhandlungstage Ende Juli und Anfang August die entscheidenden gewesen sein. An diesen sagte der von der linken Szene als Verräter bezeichnete Johannes D., offenbar selbst ehemaliges Mitglied der »Gruppe E«, vor Gericht umfassend aus. Von mehr...
Impfgegner
Inland Rechte Terroristen sollen geplant haben, Gesundheitsminister Lauterbach zu entführen

Mit der Kalaschnikow gegen die Coronamaßnahmen

Die Ordnungsbehörden haben in den vergangenen Wochen acht mutmaßliche Rechtsextreme festgenommen. Vier von ihnen sollen Sprengstoffanschläge und die Entführung des Gesundheitsministers Karl Lauterbach geplant haben. Ein weiterer, Leon R., ist als Neben­kläger am sogenannten Antifa-Ost-Verfahren vor dem Oberlandes­gericht Dresden beteiligt. Von mehr...
Polizistinnen und Polizisten am 23. Oktober in Leipzig
Inland In Leipzig wurden linke Demonstrationen verboten

Demonstrationsverbot in Leipzig

Für manche Linke war es nur eine fragwürdige Entscheidung zweier Behörden, für andere schon Anzeichen eines nahenden Faschismus: Das Verbot mehrerer Antifa-Demonstrationen in Leipzig hatte sowohl in den sozialen Medien als auch auf der Straße spürbare Konsequenzen. Von mehr...
Ausland Der Prozess zum Angriff auf zwei Journalisten in Fretterode beginnt

Gefährdeter Journalismus

Zwei bekannte Rechtsextreme aus dem Umfeld des militanten Neonazis Thorsten Heise sollen im April 2018 zwei Journalisten schwer verletzt haben. Beim Prozessauftakt inszenieren sich die Angeklagten als Opfer. Von mehr...
Antifa In Weimar blieben Neonazis bei einer »organisationsübergreifenden« Demonstration ­unter sich

Das Volk überhört den Weckruf

In Weimar wollten altbekannte Neonazis wie Michel Fischer und Christian Worch »organisationsübergreifend« demonstrieren, vermochten aber kaum mehr als 100 Personen zu mobilisieren. Diese konnten die Route wie geplant laufen, weil die Polizei den ­antifaschistischen Protest im Griff hatte. Von mehr...
Hotspot Small Talk mit Markus Hauk, Pressesprecher der Kampagne »Wir sind alle Linx«, über die lange Untersuchungshaft für Lina E.

»Medienwirksam aufgeblasen«

Im vergangenen November wurde die Leipzigerin Lina E. festgenommen. Der Bundesanwaltschaft zufolge steht sie unter dem dringenden Tatverdacht, unter anderem Mitglied einer kriminellen ­Vereinigung zu sein und Angriffe auf Nazis organisiert zu haben. Seit fast einem halben Jahr befindet sie sich in Untersuchungshaft. In Leipzig wurde die Solidaritätskampagne »Wir sind alle Linx« ins Leben ge­rufen. Dutzende Gruppen, Läden und Einzelpersonen kri­tisieren die Kriminalisierung von Antifaschismus. Die Jungle World hat mit Markus Hauk, dem Pressesprecher der Kampagne, gesprochen. Small Talk Von mehr...
Inland Wie »Querdenker« Silvester feierten

Silvesternacht mal quergedacht

Trotz Demonstrationsverboten gingen rund um die Silvestertage Hunderte Pandemieleugner auf die Straße, um gegen »Zwangsimpfung« und Coronamaßnahmen zu protestieren. Im sächsischen Pandemiehotspot Görlitz kam es zu Randale. Von mehr...
Demonstrierende vor dem Mendebrunnen auf dem Leipziger Augustusplatz
Inland Demonstration von Coronaleugnern und Neonazis in Leipzig

Frieden, Freiheit, Faschismus

Zehntausende Verschwörungsgläubige und Coronaleugner demons­trierten in Leipzig, darunter Hunderte Neonazis. Es kam zu Angriffen auf Polizei und Presse. Umsturzphantasien einten die Teilnehmenden. Von mehr...
Razzia
Inland Der mutmaßliche Mörder Walter ­Lübckes hatte Verbindungen zu »Combat 18«

Ein dubioses Geständnis

Das Bundesinnenministerium hat »Combat 18« verboten. Der mut­maßliche Mörder Walter Lübckes soll an einem Treffen der militanten Neonazigruppe teilgenommen haben. Mittlerweile bestreitet er, den Kasseler Regierungspräsidenten erschossen zu haben. Von mehr...