Beiträge von Sabri Deniz Martin

Ein Generationenkonflikt. Einige junge Muslime betonen tradierte Vorstellungen viel rigider als ihre Eltern
2025/28 dschungel Ahmet Toprak, Erziehungswissenschaftler, im Gespräch über sein Buch »Toxische Männlichkeitsbilder in muslimischen Milieus«

Jungle+ Artikel »Religiöse Einstellungen und kulturelle Elemente werden oft durcheinander gebracht«

Der Erziehungswissenschaftler Ahmet Toprak analysiert in seinem Buch »Toxische Männlichkeitsbilder in muslimischen Milieus«, wie autoritäre und traditionelle Erziehung in Teilen muslimischer Milieus zu schädlichen Männlichkeitsbildern führen. Im Gespräch mit der »Jungle World« betont er dabei die Vielfalt muslimischen Lebens. Mit Hilfe der »konfrontativen Pädagogik« entwickelt er konkrete Vorschläge, um Radikalisierung entgegenzuwirken und vielfältige Männlichkeitsbilder zu fördern.
Anti-Trump-­Demonstration
2021/38 dschungel Sabine Harks neues Buch feiert unkritisch die »Gemeinschaft«

Der Weg in die Nestwärme

Der Begriff der Gemeinschaft feiert seit Jahren eine Renaissance – ausgerechnet im queeren Milieu. Neuester Ausdruck dieser Entwicklung ist das kürzlich erschienene Buch von Sabine Hark, in dem sie völlig unkritisch das »Wir« hochleben lässt und auch sonst nicht viel Neues zu sagen hat.
Auschwitz
2021/28 dschungel Die Debatte über Dirk ­Moses’ »Katechismus der Deutschen«

Linkspaternalistischer Rassismus

A. Dirk Moses hat jüngst in seinem Essay »Der Katechismus der Deutschen« argumentiert, in Deutschland sei es »Häresie«, den Holocaust mit anderen Genoziden zu vergleichen. Das hat zu einer Reihe weiterer, in eine ähnliche Richtung gehender Beiträge geführt. Moses und Adepten in­strumentalisieren dabei Migranten für ihre antizionistische Programmatik.
17_01
2020/01 Interview Glen Wood, Banker, im Gespräch über Vaterschaftsurlaub in Japan

»Männer sind Eigentum ihres Unternehmens«

Glen Wood ist Investmentbanker und hat zuletzt in ­Japan bei Mitsubishi UFJ Morgan Stanley gearbeitet. Als sein Sohn vorzeitig geboren wurde und in Lebensgefahr schwebte, stellte er einen Antrag auf Vaterschaftsurlaub. In der Folge verlor er seine Anstellung. Seitdem geht er rechtlich gegen seinen japanischen Arbeitgeber vor. Als einer der ersten setzt er sich öffentlichkeitswirksam gegen »patahara« in Japan ein (von paternity harassment), Schikanen gegen Väter.
2019/18 dschungel

Die Lebensader der Arbeiter

In der japanischen Stadt Osaka ist ein soziales Zentrum besetzt und knapp einen Monat später wieder geräumt worden; in ganz Japan existiert nur ein weiteres besetztes Haus. Im Stadtteil Kamagasaki, in dem das Airin Center steht, herrscht teils bittere Armut.