Sport

Der ungarische Wasserballer Ervin Zádor (l.) beim Olympia-Spiel in Melbourne gegen die UdSSR am 6. Dezember 1956, kurz nachdem ihm ein gegnerischer Spieler einen Ellenbogenstoß verpasst hatte
2025/24 1956 spielte Ungarn eine dramatische Partie Wasserpolo gegen die UdSSR

Das Blutbad von Melbourne

Das Wasserball-Match zwischen Ungarn und der UdSSR bei den Olympischen Spielen in Melbourne 1956 war nicht nur ein Sportereignis, sondern auch ein bluternstes Politikum. Denn es fand kurz nach der sowjetischen Niederschlagung des ungarischen Aufstands statt.
US-Präsident Donald Trump und Fifa-Präsident Gianni Infantino mit einem Fußball im Weißen Haus
2025/20 Andrei S. Markovits, Soziologe, im Gespräch über die Entwicklungen in den USA, die Gemeinsamkeiten von Sport­verbänden mit autoritären Regimes und Nazi-Vergleiche

»Ob Fußball-, Cricket-, Rugby-WM oder Olympia – alle sind Propagandaveranstaltungen«

Mehr als ein Jahr vor dem Anpfiff der Fußball-WM in den USA, Kanada und Mexiko haben Vergleiche mit der Nazi-Inszenierung der Olympischen Spiele 1936 Hochkonjunktur. Die »Jungle World« sprach mit dem Soziologen Andrei S. Markovits über die jüngsten Entwicklungen in den USA, die Gemeinsamkeiten von Sport­verbänden mit autoritären Regimes und Hitler-Vergleiche.
Dallas LeBeau auf Instagram bei einem seiner Stunts
2025/18 Der Tod des Skisportlers Dallas LeBeau hat mit den Vermarktungsmechanismen im Sport zu tun

Spektakulärer Sprung in den Tod

Dallas LeBeau träumte davon, eines Tages ein großer Star in der Freeride-Szene zu werden. Beim Versuch eines besonders spektakulären Sprungs verunglückte er tödlich.
Mit Panzerschokolade den Rückstand auf­geholt. Beim WM-Finale 1954 in Bern jubelten die Ungarn zunächst in der sechsten Minute über das 1:0, doch am Ende gewann die BRD-Nationalmannschaft (in weißen Trikots)
2025/16 Die Folgen der Niederlage gegen Deutschland beim Finale der Fußball-WM 1954 für Ungarn

Jungle+ Artikel Die Tragödie von Bern

Der Sieg der bundesdeutschen Nationalmannschaft über Ungarn bei der Fußball-WM 1954 wurde ­hierzulande als »Wunder von Bern« gefeiert. Bei den vom stalinistischen Regime geplagten Ungarn kam die unerwartete Niederlage nicht gut an, es kam zu tagelangen Krawallen.
Werbeplakat für die neue Schalke-Genossenschaft Anfang Februar vor der Veltins-Arena in Gelsenkirchen
2025/15 Der FC Schalke 04 versucht, durch die Gründung einer Genossenschaft Schulden zu tilgen

Seid umschlungen, Genossen

An drei Dingen hat der Zweitligist Schalke 04 keinen Mangel: Tradition, Mitglieder und Schulden. Nun sollten die Mitglieder helfen, die Schulden in den Griff zu bekommen. Doch die zu diesem Zweck gegründete Genossenschaft brachte bislang nicht so viel Geld ein wie erhofft.