Beiträge zu Femizid

Aleksandra Miroschnikowa
2025/46 Interview Aleksandra ­Miroschnikowa, North Caucasus Crisis Group, im Gespräch über die Gefahren für tschetschenische Frauen

»Es ist eine desolate Entwicklung«

Im Oktober wurde die 23jährige Ajschat Bajmuradowa, die mit Hilfe von Menschenrechtlern aus Tschetschenien nach Armenien geflohen war, tot in Eriwan aufgefunden. Fälle, in denen tschetschenische Frauen, die vor häuslicher Gewalt oder arrangierten Ehen geflohen sind, gewaltsam nach Hause zurückgebracht oder sogar im Exil umgebracht werden, sind keine Seltenheit. Die »Jungle World« sprach mit Aleksandra Miroschnikowa, Pressesprecherin der North Caucasus SOS Crisis Group, über die großen Gefahren, denen tschetschenische Frauen ausgesetzt sind.
Eine geflüchtete kurdische Frau aus dem Iran im Nordirak
2025/43 dschungel Das Buch »Women of Komala« über kurdische Kämpferinnen gegen das iranische Regime

Jungle+ Artikel »Frauen sind in eine zweitrangige Rolle gedrängt worden«

Fatemeh Karimi hat sich auf die Spuren der kurdischen Frauen begeben, die militärisch gegen das ­iranische Mullah-Regime kämpften. In ihrem bis jetzt nur auf Französisch und Englisch erschienenen Buch »Women of Komala« erzählt sie die Geschichte der militanten Organisation Komala, der in den ­siebziger und achtziger Jahren auch Frauen angehörten – was in der Forschung bislang keine große Rolle spielte.
Eine Mutter mit Verwandten udn Freundinnen fordert Gerechtigkeit für ihre einem Femizid zum Opfer gefallene Tochter
2025/36 Thema Soledad Deza, Rechtsanwältin, im Gespräch über den Anstieg von Gewalt gegen Frauen in Argentinien

»Der Rückzug des Staats betrifft besonders Frauen«

Eineinhalb Jahre nach Amtsantritt des argentinischen Präsidenten Javier Milei zeigen sich die Folgen seiner antifeministischen Politik. Mit der Frauenrechtlerin Soledad Deza sprach die »Jungle World« über den Anstieg von Gewalt gegen Frauen in Argentinien.
Schild auf einer Demo zum Weltfrauentag in Nürnberg, 8. März 2025, mit der Aufschrift "362 Femizide - das sind keine Einzelfälle"
2025/19 Small Talk Maria und Luise, zwei Mitarbeiterinnen von Antigewaltprojekten, im Gespräch über ihren Streik und den Kampf gegen Femizide

»Es gab allein im April drei Femizide in Berlin«

Ein Bündnis aus Mitarbeiterinnen der Antigewaltprojekte in ­Berlin legte am 30. April die Arbeit nieder und protestierte vor dem Rathaus Tiergarten. Die »Jungle World« war dabei und sprach mit ­Maria und Luise*, zwei der Organisatorinnen, über die Gründe für die Aktion.
Rosa Fahrrad zur Erinnerung. Die Demonstration am 8. März zieht an der Stelle in Ciudad Juárez vorbei, an der Isabel Cabanillas ermordet wurde
2025/15 Reportage Der lange Kampf gegen Hassmorde an Frauen im mexikanischen Ciudad Juárez

Jungle+ Artikel Der lange Kampf gegen Femizide

Mexiko wurde bereits im Jahre 2009 vom Interamerikanischen Gerichtshof dafür verurteilt, die Aufklärung von Femiziden zu vereiteln. In der Grenzmetropole Ciudad Juárez begann einst eine Serie von Hassmorden an Frauen. Die Stadt weist weiterhin die meisten Femizide im Land auf. Die Kämpfe der Mütter von Verschleppten und Ermordeten haben zwar viel erreicht, doch bleiben Reviktimisierung und Kriminalisierung der Opfer in ganz Mexiko weitverbreitet.
Zu Recht wütend. Protestierende Frauen in Nairobi fordern »Stop killing us!«, 27. Januar
2024/05 Ausland In Kenia steigt die Zahl brutaler ­Femizide

Todesurteil Frausein

In Kenia steigt die Zahl brutaler Frauenmorde an. In den sozialen Medien wurden die Opfer teils wüst beschimpft und selbst für ihren Tod verantwortlich gemacht. Doch es regt sich auch landesweiter Protest gegen die Gewalttaten.