Artikel von Fabian Hennig

Lisa Yashodhara Haller
Interview Lisa Yashodhara Haller, Geschlechterforscherin, im Gespräch über staatliche Leistungen und die geschlechtliche Arbeitsteilung bei Paaren mit Kindern

»Schwangerschaft erscheint als Defizit der Frauen«

Lisa Yashodhara Haller ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt »Macht und Ohnmacht der Mutterschaft – Die geschlechterdifferente Regulierung von ­Elternschaft im Recht, ihre Legitimation und Kritik aus gendertheoretischer Sicht« (MOM) an der Universität ­Hildesheim. 2018 erschien ihr Buch »Elternschaft im Kapitalismus – Staatliche Einflussfaktoren auf die ­Arbeitsteilung junger Eltern« im Campus-Verlag. Interview Von mehr...
»Rolling Stones«
dschungel Die Ausstellung »Erotik der Dinge« in Berlin

Ungeheuer erotische Warensammlung

Eine Ausstellung über die Erotik der Dinge in Berlin stellt über 200 Objekte »als Zeugnisse einer universalen Sexualgeschichte des Menschen« aus. Von mehr...
»The Handmaid’s Tale«
dschungel Die neuen Folgen der Serie »The Handmaid’s Tale«

Rote Roben, weiße Hauben

»This episode of The Handmaid’s Tale sucks«: So kommentierte ein Plakat auf dem diesjährigen Women’s March das erste Jahr von Donald Trumps Präsidentschaft. Bei seinem Besuch in Polen im Juli 2017 wurde der US-amerikanische Präsident von Frauen in roten Roben und weißen Hauben empfangen – also dem Kostüm der Frauen in der Serie »The Handmaid’s Tale«. So wurde die Handmaid zu einem Symbol des Widerstands gegen den Antifeminismus der neuen Rechten. In der Verfilmung von Margaret Atwoods dystopischem Roman findet sich aber auch eine Kritik am radikalen Feminismus. Von mehr...
schwanger
Seite 16 Die Verhütungspille für den Mann könnte bald marktreif sein

Raus aus der selbstverschuldeten Fruchtbarkeit

Immer wieder gibt es Meldungen über die Entwicklung einer Anti­baby­pille für den Mann. Dass diese noch nicht marktreif ist, liegt unter anderem an den Geschlechterverhältnissen. Von mehr...
Disko Im Kino sollte man keine Kapital-Schulung erwarten, auch wenn der Film von Karl Marx handelt

Marxistenkino

»Der junge Karl Marx« kommt ins Kino und die Linken gehen rein. Ihre Reaktionen amüsieren noch mehr als der Film. Von mehr...
Der heilige Embryo
Thema Neurechte Ideologien und der Kult um das ungeborene Leben

Der heilige Embryo

Die Ablehnung emanzipatorischer Errungenschaften, insbesondere solcher des Feminismus, verbindet religiösen Fundamentalismus, Nationalkonservatismus und völkischen Populismus. Die Gebärmutter und der Kult um das »ungeborene Leben« bleiben Rückzugsorte alter und neuer Antifeministen. Von mehr...
Thema Konservative Rollenbilder kommen wieder

Gebärfreudig und hetero

Das konservative Frauenbild kommt wieder in Mode. Zwar erleichtert die Politik die Teilhabe von Frauen am Erwerbsleben, an der Rollen­verteilung zwischen den Geschlechtern ändert das aber wenig.

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Thema Roswitha Scholz im Gespräch über Wertabspaltung und Patriarchat

»Ohne Kampf geht es nicht«

Roswitha Scholz ist Publizistin und Buchautorin. Sie ist Mitglied der Redaktion der von ihr mitgegründeten wertabspaltungskritischen Zeitschrift »Exit!« und veröffentlichte dort zahlreiche Aufsätze. Die wertkritische Feministin erlangte 1992 mit dem von ihr in »Der Wert ist der Mann« entwickelten Theorem der Wertabspaltung Bekanntheit. Mit der »Jungle World« sprach sie über Identitätspolitik, Marxismus und die männerdominierte Krisis-Gruppe. Von mehr...
Thema Die AfD sieht sich im Kampf gegen die "Genderideologie"

Alternativer Genderwahn

So merkwürdig gendersensible Sprachvorschläge auch daherkommen mögen, das neurechte Milieu reagiert aggressiv darauf. Besonders die AfD fürchtet um die deutsche Kultur und geschlechtliche Identität.

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Interview Sarah Speck im Gespräch über Familienernährerinnen, Wäschewaschen und Yoga

»Doppelbelastung erscheint als das Problem der Frau«

Sarah Speck arbeitet am Frankfurter Institut für Sozialforschung. Dort forscht sie zum Wandel der Geschlechterordnung. Gemeinsam mit Cornelia Koppetsch verfasste sie 2015 die Studie »Wenn der Mann kein Ernährer mehr ist – Geschlechterkonflikte in Krisenzeiten«. ­Sarah Speck ist Mitglied des Herausgeberinnenkollektivs »Kitchen Politics« und seit vielen Jahren in feministischen Zusammenhängen aktiv.

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