Artikel von Felix Wemheuer

Peking
Ausland In Peking werden Menschen aus informellen Siedlungen vertrieben

Urbanisierung ohne Arme

In der chinesischen Hauptstadt Peking werden informelle Siedlungen zerstört. Das rabiate Vorgehen der Stadtregierung wird in sozialen Medien kritisiert. Es gibt spontane Demonstrationen gegen die Vertreibung von Zehntausenden. Von mehr...
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Ausland Xi Jinping und der »chinesische Traum«

Der Kern der Führung

Der 19. Parteitag der Kommunistischen Partei Chinas hat die Macht des Vorsitzenden Xi Jinping gestärkt, aber die Frage der Nachfolge nicht geklärt. Dort wurden auch die überaus vagen »Ideen Xis für die neue Ära des Sozialismus mit chinesischer Besonderheit« vorgestellt, in denen es um eine Gesellschaft des »bescheidenen Wohlstands« geht. Von mehr...
In einer Broschüre erklärt die chinesische Regierung das neue Gesetz
Thema Die Regierung des Autonomen Gebiets Xinjiang erlässt ein Gesetz gegen religiösen Extremismus

Der Bart muss ab

In der chinesischen Provinz Xinjiang hat die Lokalregierung Anfang April eine Kampagne gegen »religiösen Extremismus« begonnen. Die Kommunistische Partei verbietet 15 Verhaltensweisen, die als Störung der säkularen Ordnung gelten, und zielt dabei vor allem auf den Islam. Von mehr...
In Wuhan werden ganze Häuserzeilen gesprengt
Seite 16 Megastädte und Urbanisierung in China

Stadtluft macht unfrei

In China gibt es 15 Megastädte mit mehr als zehn Millionen Einwohnern. Insgesamt leben dort mehr als 260 Millionen Menschen. Nun plant die Regierung, bis 2030 die neue Megametropole Jing-Jin-Ji zu schaffen, in der die Städte Peking und Tianjin sowie die Provinz Hebei verschmelzen sollen. Von mehr...
Ausland Ledige Frauen werden in China stigmatisiert

Dating unter Druck

Über 27 Jahre alt, Städterin mit Hochschulabschluss, aber unver­hei­ratet: In Chinas sozialen Medien werden solche »übriggebliebenen Frauen« (»shengnü«) stigmatisiert. Doch in letzter Zeit regt sich Widerstand gegen diese Haltung und auch gegen den gesellschaftlichen Druck, heiraten zu müssen.

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Seite 16 50 Jahre »Kulturrevolution«. Mao und die chinesische Gesellschaft

Keine Ruhe nach dem Sturm

Vor 50 Jahren, im Sommer 1966, rief Mao Zedong die »Große Proletarische Kulturrevolution« aus. Was als konventionelle Säuberungskampagne gegen einige Kulturschaffende begann, verwandelte sich binnen Wochen in eine Massenrevolte gegen den Parteiapparat. Bislang hat die chinesische Gesellschaft noch keinen Konsens darüber gefunden, wie Maos Massenbewegung zu beurteilen ist. Besonders im Internet tobt der Kampf zwischen Befürwortern und Gegnern weiter.

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Ausland In China sind bald zwei Kinder pro Ehepaar erlaubt

Warten auf das Zweite

Nach 35 Jahren schafft China die Ein-Kind-Politik ab. Damit reagiert die Kommunistische Partei Chinas auf den demographischen Wandel.

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Ausland Arbeitskämpfe in China

Wo der Schuh drückt

Zehntausende Beschäftigte des chinesischen Konzerns Yue Yuen sind in den Streik getreten.

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Ausland Die Repression gegen liberale Kräfte in China

Die Partei lässt träumen

Die chinesische Regierung versucht, sich im Kampf gegen die Korruption zu profilieren. Wer sich an selbstorganisierten Bürgerprotesten gegen korrupte Kader beteiligt, muss jedoch mit Verfolgung rechnen. Die Kommunistische Partei setzt lieber auf den autoritären Staat und lässt ihre Kader gemäß der »Massenlinie« erziehen.

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