Artikel von Maurice Summen

dschungel Das North-Sea-Jazz-Festival in Rotterdam

So swingt das System

Pharrell Williams, Stevie Wonder, Neneh Cherry – das Programm des North-Sea-Jazz-Festivals in Rotterdam trägt der Bedeutung von Jazz in der Popmusik Rechnung. Aber auch dem Festivalkapitalismus.

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Disko Streaming-Dienste sind nur für die großen Labels ein Geschenk

Streaming ist Mainstreaming

Gute Musik zu produzieren, kostet Geld. Das ist mit den gegenwärtigen Streaming-Modellen aber nicht zu machen, jedenfalls nicht abseits des Mainstream.

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dschungel Berthold Seliger im Gespräch über seine Erfahrungen im Musikgeschäft

»Die Künstler müssen wieder lernen, ihre Macht zu nutzen«

Patti Smith, Calexico, Tortoise – in den vergangenen 25 Jahren hat Berthold Seliger mit einigen der bedeutendsten Popmusiker der Gegenwart zusammengearbeitet. Neben seiner Tätigkeit als Konzertagent hat er sich immer wieder lautstark und leidenschaftlich selbst zu Wort gemeldet, kaum ein Phänomen der Musikwelt wurde von seiner Kritik verschont. In seinem Buch »Das Geschäft mit der Musik« zieht Seliger Bilanz und begründet zugleich seine Entscheidung, die eigene Konzertagentur nach einem Vierteljahrhundert zu schließen.

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dschungel The Residents im Gespräch über die Maskerade im Pop

Die Könige der Maske

Als es unter Musikern en vogue wurde, sich hinter Masken zu verbergen, waren sie bereits Jahrzehnte im Geschäft: The Residents. Die Avantgarde-Band aus San Francisco gibt Auskunft über die Maskerade im Pop. Anonym, versteht sich.

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dschungel Schorsch Kamerun im Gespräch über Theater, Punkrock und sein neues Album

»Die Adorno-mäßigen Widersprüche nehmen zu«

Schorsch Kamerun sorgt sich um die Burn-out-Gesellschaft und rät von Selbstoptimierung und Eigenpromotion ab. Für sein neues Album macht er dennoch ein bisschen Werbung.

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dschungel Dirk von Lowtzow im Gespräch über 20 Jahre Tocotronic

»Für welches Produkt sollten wir werben?«

Dirk von Lowtzow lässt 20 Jahre Tocotronic Revue passieren. Wie alles begann, was gut und was schlecht war und wie es weitergeht. Außerdem erzählt er, wie das neue Album »Wie wir leben wollen« entstanden ist, weshalb die Band kein Kind von Helmut Kohl ist, warum er nicht auf Facebook und Guy Debord ein alter Sack ist.

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dschungel Thomas Meinecke im Gespräch über das neue Album der Band F.S.K.

»Ich mag es in Stein geritzt wie bei Fred Feuerstein«

Die Hamburger Band F.S.K. veröffentlicht in diesen Tagen ihr 14. Studioalbum, »Akt, eine Treppe hinabsteigend«. Thomas Meinecke erklärt, dass es eine Hommage an Vinyl und an Beate Klarsfeld ist und warum ihn die Urheberrechtsdebatte nicht interessiert.

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Interview Ill Till im Gespräch über XBerg Dhirty6 Cru und HipHop

»Mein Gehirn funktioniert wie ein Enddarm«

Beinahe unbemerkt ist im Jahr 2009 auf Sonig/Rough Trade ein Meisterwerk des deutschen Sprechgesangs erschienen: »Die Reime der Anderen« von der XBerg Dhirty6 Cru. Ihr virtuoser Sprechgesang wird von HipHop-Experten im stocksteifen Deutschland bequem als Persiflage abgetan. Ein Gespräch mit dem Sänger Ill Till über den unvermeidlichen Bling Bling und die Frage, wie ernst man HipHop denn überhaupt nehmen darf, um ihn weiterzuentwickeln.

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dschungel Über das Jazz-Festival in Berlin

It must schwing!

Ist der Jazz die Klassik des 20. Jahrhunderts? Beobachtungen
beim Jazz-Fest in Berlin.

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dschungel DJ Koze im Gespräch über seine neue Platte, Unerleuchtetes und das Popgeschäft

»Man kann im Club nicht zwei Orgasmen nacheinander bringen«

DJ Koze, der sich jetzt Swahimi, der Unerleuchtete, nennt, hat zwar keine Erleuchtung gehabt, aber im Lauf der Zeit viele Erfahrungen gesammelt, mit den Majors, dem Minimalismus und der Frank-Sinatra-Geste in der Musik.

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