Verhandlungen zwischen dem iranischen Regime und der US-Regierung sind ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Hinter den Kulissen versuchen insbesondere die Golfstaaten, darunter selbst Gegner der Islamischen Republik wie Saudi-Arabien, US-Präsident Trump von einem Angriff auf den Iran abzuhalten.
In den vergangenen Wochen eskalierte ein Konflikt zwischen Saudi-Arabien und den VAE, die eigentlich in dem seit 2014 andauernden Bürgerkrieg im Jemen gemeinsam die vom Iran unterstützte Houthi-Miliz im Nordwesten bekämpfen. Der Separatistenführer Aidarus al-Zoubaidi ist nun aus dem Land geflohen.
Die Gaza-Flottille, die sogenannte Global Sumud Flotilla, hatte nicht nur Verbindungen zur Hamas, sondern auch zu Houthi: Ahmed Hassan Zaid steht nicht nur der islamistischen Miliz nah, sondern pflegt offenbar auch enge Kontakt mit prominenten Personen der Flottille.
Der Iran ist weitgehend wehrunfähig gemacht, einigen seiner Stellvertreter droht die Entwaffnung. Doch das Regime tut so, als sei nichts gewesen, und versucht hartnäckig, die sogenannte Achse des Widerstands gegen Israel zusammenzuhalten.
Vor dem Besuch einer hochrangigen US-Delegation in Grönland herrscht dort Empörung. In den sozialen Medien wird zu Protesten aufgerufen und eine Petition fordert, Dänemark solle Kalifornien kaufen.
Seit dem Angriff der Hamas auf Israel treten auch die Islamische Republik Iran und ihre Stellvertreter in der Region noch aggressiver auf. Das langfristige Ziel ist es, die USA zum Rückzug aus dem Nahen Osten zu zwingen.
Der 19jährige Rashed al-Haddad aus Sanaa im Jemen ist Influencer im Dienste der Houthi-Milizen, seine Videos haben weltweit mehrere Millionen Zuschauer.
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan befleißigt sich einer extravaganten Rhetorik, um sich mit den Houthi-Milizen gegen seine Nato-Partner und Israel zu solidarisieren.
Kürzlich erklärten die aus dem Iran finanzierten jemenitischen Houthi-Milizen Israel den Krieg, auch das Oberhaupt der libanesischen Hizbollah meldete sich zu Wort. Beide Botschaften richteten sich wahrscheinlich auch an Saudi-Arabien.
Saudi-Arabien hat im Jemen einseitig einen Waffenstillstand ausgerufen, der jedoch bei den Houthi-Rebellen auf wenig Interesse stößt. Nun verlieren die Saudis auch noch ihre Verbündeten, die Separatisten im Süden des Landes.
Sie haben über die Allianz zwischen dem Iran, Syrien, der Hizbollah und der Hamas ein Buch geschrieben mit dem Titel »Eine widernatürliche Koalition«.