Revolutionär, Nonkonformist, Regisseur: Sergej Eisenstein ist bis heute eine bewunderte und umstrittene Figur nicht nur in Russland, seine Propagandafilme wie »Panzerkreuzer Potemkin« und »Oktober« gelten als Meilensteine des Kinos. Die Schriftstellerin Gusel Jachina hat nun mit »Eisen« eine literarische Biographie über Eisenstein vorgelegt. Im Gespräch mit der »Jungle World« erzählt sie über den Einfluss des Filmemachers auf sie, sein Unterlaufen der sowjetischen Doktrin und die Schwierigkeit, eine Mischung aus Sachbuch und Roman zu schreiben.