Beiträge zu Sachsen-Anhalt

das WUK-Theater-Quartier in Halle (Saale)
2026/35 Inland Kulturelle Projekte haben es schwer in Sachsen-Anhalt

Jedes Wochenende »Sieg Heil«-Rufe

In Sachsen-Anhalt haben es Menschen, die sich in soziokulturellen Projekten engagieren, schwer. Sie versuchen, gegen den rechts­extremen Ungeist, der in dem Bundesland herrscht, halbwegs zivilisierte Verhältnisse aufrechtzuerhalten, doch diese Arbeit wird nicht genug gewürdigt. Die »Jungle World« hat mit einigen dieser Menschen gesprochen.
Eva von Angern
2026/33 Thema Eva von Angern, Spitzenkandidatin der Linkspartei, im Gespräch über die Angst vor einer AfD-Regierung

Jungle+ Artikel »Wir sind hier kein Experimentierfeld«

Den Umfragen der vergangenen Monate zufolge dürfte die AfD bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September erstmals stärkste Kraft werden. Selbst wenn sie keine absolute Mehrheit erzielt, wird eine Regierungsbildung ohne sie schwierig werden – nötig wäre eine Zusammenarbeit von CDU und Linkspartei. Die »Jungle World« sprach mit Eva von Angern, der Spitzenkandidatin der Linkspartei, über die Angst vor einer AfD-Regierung, die Schwierigkeit einer Koalition mit der CDU und DDR-Nostalgie in den eigenen Reihen.
Ulrich Siegmund und Timo Chrupalla (AfD)
2026/31 Inland Ulrich Siegmund, der Spitzenkandidat der AfD in Sachsen-Anhalt

Jungle+ Artikel Unser Sonnenschein

Ulrich Siegmund, der Spitzenkandidat der AfD in Sachsen-Anhalt, pflegt das Image eines idealen Schwiegersohns, obgleich der Landesverband dem äußersten rechten Rand der Partei zugeordnet wird. Die Wahlkampfstrategie der Rechtsextremen funktioniert: In den Umfragen zur Landtagswahl am 6. September liegen sie vorn.
Der Initiator des ersten CSD am 11. Juli in Köthen, Julian Miethig, (l.), Schirmherrin Sabrina Repp (SPD, 3. v. l.) und Moderatorin Estelle van der Rhone (r.)
2026/29 Thema CSD in Sachsen-Anhalt

Jungle+ Artikel Bunter Spuk gegen rechts

In Städten wie Köthen in Sachsen-Anhalt ist der Christopher Street Day ein Protest gegen die politische und gesellschaftliche Verschiebung nach rechts. Auch mit Behörden, die dem Begehen des CSD Steine in den Weg legen, hat man hier schon Erfahrungen gesammelt, die bald vielerorts nützlich zu werden drohen.
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD, M.) und sein Stellvertreter Robert Crumbach  (vormals BSW, l.) gehen eine Treppe hinunter
2026/03 Inland Das BSW regiert nicht mehr mit in Brandenburg

Die Klandestinsten unter den Klandestinen

Das BSW setzt seine Talfahrt fort. Vorläufiger Tiefpunkt ist der Rausschmiss aus der Regierungskoalition in Brandenburg. Zuvor haben hochrangige Funktionsträger Partei und Fraktion verlassen. Die Übriggebliebenen wittern Verrat und sogar einen Putsch.