Artikel über Kolonialismus

Michel Leiris
dschungel Michel Leiris wird als Kronzeuge der Beutekunstdebatte wiederentdeckt

Verstrickt in die Verstrickung

Im Zuge des Ethno-Booms in den achtziger Jahren wurde die deutsche Über­setzung von »L’Afrique fantôme« des französischen Schriftstellers und ­Ethnographen Michel Leiris rege rezipiert. Das Logbuch einer Forschungsreise quer durch den afrikanischen Kontinent erscheint nun in einer erweiterten Neuausgabe, die die Widersprüche des Kolonialismus zwischen Gier nach Besitz und Sehnsucht nach vermeintlich von der Zivilisation unverdorbener Kultur dokumentiert. »Phantom Afrika« gilt als Auftakt der Auseinandersetzung mit Raubkunst, Kolonialismus und Eurozentrismus. Von mehr...
 Hohepriester in der Aufführung der Oberammergauer Passionsspiele, 2010
dschungel Eine Vorstellung des Bandes »Ein Verbrechen ohne Namen«

Der Katechet des Unsinns

Saul Friedländer, Norbert Frei, Sybille Steinbacher, Dan Diner und Jürgen Habermas beziehen mit dem Band »Ein Verbrechen ohne Namen« im derzeitigen Historikerstreit Stellung. Von mehr...