Beiträge von Marek Winter

Warschauer Straße in Berlin-Friedrichshain, im Hintergrund der Edge East Side Tower
2025/43 Small Talk Timo Steinke, Bündnis Berlin gegen Gentrifizierung, im Gespräch über umstrittene Bauprojekte in der Bundeshauptstadt

»Es hilft nur öffentlicher Protest«

Am 11. Oktober demonstrierten in Berlin-Friedrichshain in der Nähe des S-Bahnhofs Warschauer Straße gut 200 Menschen gegen den Bau mehrerer Hochhäuser in dem Kiez, der vor allem für die dort angesiedelten Clubs bekannt ist. Die »Jungle World« sprach mit Timo Steinke, dem Sprecher des Bündnisses Berlin gegen Gentrifizierung, das den Protest mitorganisierte.
Abschiebeflug am Flughafen Leipzig/Halle am 18. Juli
2025/43 Inland Das Bundesinnenministerium will Abschiebungen nach Afghanistan und Syrien erleichtern

Jungle+ Artikel Grenzenlos abschieben

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt arbeitet intensiv daran, Abschiebungen nach Afghanistan zu erleichtern. Gerade hat er einen Brief an den EU-Migrationskommissar mitunterzeichnet, in dem über eine Vertretung der EU in Afghanistan sinniert wird. Dobrindts Abschiebephantasien sind freilich nicht auf das von der Taliban kontrollierte Land begrenzt.
Zentrum der Hufeisensiedlung in Berlin-Britz
2025/42 Geschichte Vor 100 Jahren begann in Berlin der Bau der Hufeisensiedlung

Licht, Luft und Sonne für alle

Vor 100 Jahren begannen gemeinwirtschaftliche Bauunternehmen in Berlin mit dem Bau großer Wohnkomplexe, um die Wohnungsnot zu bekämpfen. Viele dieser kommunalen Bauten wurden in den neunziger Jahren privatisiert, darunter auch die Hufeisensiedlung im Neuköllner Ortsteil Britz.
Collage von Projekten des Mietshäuser-Syndikat
2025/41 Inland ‍Krise beim Mietshäuser-Syndikat

Jungle+ Artikel Ungünstiges Wachstum

Das Mietshäuser-Syndikat unterstützt Projekte des kollektiven Erwerbs von Häusern, um günstigen Wohnraum zu sichern und Raum für alternative Kultur zu schaffen. In den vergangenen Jahrzehnten hat es stetig Mitglieder hinzugewonnen, was inzwischen allerdings zu strukturellen Problemen führt. Auf einem Treffen in Brandenburg sollten diese grundsätzlich diskutiert werden.
Die Grenzen der Nächstenliebe. Polnische Grenzposten Anfang Juli an der deutsch-polnischen Grenze bei Pieńsk
2025/30 Inland Polen kontrolliert die Grenzen zu Deutschland

Freier Verkehr ade

Polen hat die deutschen Grenzkontrollen mit eigenen beantwortet. Wirtschaftsverbände fürchten nun, dass der wichtige Grenzverkehr eingeschränkt werden könnte. In Polen unterstützt unterdessen die katholische Kirche die nationalistische Agitation, die sich auch gegen Deutschland richtet.
Strraßenbahn mit Rasengleisbett, drumherum viel Grün
2025/29 Thema Wolfgang Dickhaut, Wasseringenieur, im Gespräch über Städtebau im Klimawandel

Jungle+ Artikel »Der Klimawandel ist spürbar«

Städte sind vom hitzebedingten Klimawandel derzeit besonders betroffen. So gedankenlos, wie man bisher mit Beton und Stein vorgegangen ist, könne man nicht weitermachen, sagt der Wasseringenieur Wolfgang Dickhaut im Gespräch mit der »Jungle World« und erklärt, wie sich Städte dem Klimawandel anpassen können.
Schlange stehen. Etwa 300 Berliner gingen am 17. Juni demonstrativ im Spreekanal schwimmen
2025/28 Inland Ein Verein fordert die Aufhebung des Schwimmverbots in der Spree

Schwimmen statt Schwitzen

Dieser Sommer wird überdurchschnittlich heiß; Zeit also, das Schwimm­verbot in der Berliner Spree aufzuheben? Die Wasserqualität ließe es jedenfalls zu und an bestimmten Stellen wäre es auch sicher genug. Beim Zugang zu innerstädtischen Flüssen geht es freilich nicht nur ums Schwimmen, sondern auch um eine gerechte Stadtnutzung.
EAG Al Quds Gegendemo
2025/22 Inland 20 Jahre antifaschistischer Arbeit im Nordosten Berlins

Hoch lebe der antifaschistische Nordosten

Antifaschistische Gruppen sind häufig kurzlebig – die »Emanzipative & Antifaschistische Gruppe« aus Berlin hingegen feiert ihr 20. Jubiläum. Die »Jungle World« sprach mit einem langjährigen Mitglied über antifaschistische Arbeit im Nordosten Berlins und Szenekonflikte im Wandel der Zeit.
Grabdenkmal über Massengrab für Suizidopfer 1945 in Demmin
2025/20 Small Talk Guido Fröschke, Aktionsbündnis 8. Mai Demmin, im Gespräch über einen Trauermarsch der extremen Rechten

»Die Schuld an dem, was in Demmin geschah, liegt bei den Deutschen«

Alljährlich mobilisiert die extreme Rechte am 8. Mai in die Kleinstadt Demmin in Mecklenburg-Vorpommern. Auch in diesem Jahr organisierte die Partei Die Heimat (vormals NPD) einen Trauermarsch unter dem Motto »8. Mai 1945 – Wir feiern nicht!«. Die Jungle World sprach mit Guido Fröschke, Mitglied im Aktionsbündnis 8. Mai Demmin, das die Gegenproteste organisiert.