Artikel über Universität

Von diesen acht Mitgliedern der Olympia-Mannschaft Israels, die am 05.09.1972 von arabischen Terroristen als Geiseln genommen werden, kommen sieben bei der Schießerei zwischen Terroristen und Polizei in der Nacht zum 06.09.1972 auf dem Flugplatz von Fürstenfeldbruck ums Leben. Insgesamt kommen bei dem Überfall und später bei der tragisch endenden Befreiungsaktion elf Israelis, ein Polizist und fünf Terroristen ums Leben
Inland Der Angriff auf einen jüdischen Studenten ist das Ergebnis antiisraelischer Mobilmachung

Als Feind markiert

Ein jüdischer Student hat sich auf dem Campus der Freien Universität Berlin für Israel eingesetzt. Am Freitag vergangener Woche wurde er brutal zusammengeschlagen. Kommentar Von mehr...
Protest gegen den Protest. Die Initiative Fridays for Israel kämpft gegen Antisemitismus an Hochschulen
Inland Studierende der Universität der Künste Berlin widersetzen sich dem dort grassierenden Antisemitismus

Gegen den autoritären Protest

Der Konflikt um Antisemitismus an der Universität der Künste Berlin spaltet weiterhin die Studentenschaft. Die antiisraelischen Kräfte gingen autoritär vor, erzählt eine Studentin. Von mehr...
Lisa Michajlova
Small Talk Lisa Michajlova, Jüdische Studierendenunion Deutschland, im Gespräch über Antisemitismus an deutschen Unis

»Jüdische Studierende verstecken ihre Identität wieder häufiger«

Seit dem Überfall der Hamas am 7. Oktober zeigt sich der Antisemitismus in Deutschland offener als bisher. Die »Jungle World« sprach mit Lisa Michajlova von der Jüdischen Studierendenunion Deutsch­land (JSUD) über die Erfahrungen jüdischer Studierender. Small Talk Von mehr...
Israelfeindliche Kundgebung auf dem Campus der Columbia University, New York City am 12. Oktober
Interview Barak Medina, Professor in Jerusalem, im Gespräch über die Auswirkung des Gaza-Kriegs auf israelische Universitäten

»Wir können es uns nicht leisten, isoliert zu sein«

Die Massaker des 7. Oktober und der darauffolgende Krieg gegen die Hamas sind Gegenstand heftiger Debatten in der internationalen akademischen Welt. Ein Gespräch mit Barak Medina von der Hebräischen Universität Jerusalem über offene Briefe und deren Rolle beim Verbergen sowohl einfacher Wahrheiten wie komplexer Sachverhalte. Interview Von mehr...
Nils ­Zurawski
Small Talk Nils Zurawski, Fachbereich Sozialwissenschaften der Uni Hamburg, im Gespräch über die Einstellung des Studiengangs Internationale Kriminologie

»Es hat die Kriminologie getroffen«

Nach langer Diskussion entschied der Fakultätsrat des Fachbereichs Sozial- und Wirtschaftswissenschaft an der Uni Hamburg im Juli, den Studiengang Internationale Kriminologie bis 2028 zu schließen. Der renommierte Master-Studiengang ermöglichte fächerübergreifende sozialwissenschaftliche Kriminalitätsforschung. Small Talk Von mehr...
Kalifornische Studenten demonstrierten in den sechziger Jahren für die freie Rede
dschungel Adrian Daubs Buch über »Cancel Culture« betreibt Diskursgeschichte statt Kritik

Mehr »filthy speech« wagen

Der Literaturwissenschaftler Adrian Daub hat ein Buch über die »Cancel Culture« geschrieben, gibt sich darin aber mit beflissener Diskursanalyse zufrieden, anstatt die »culture wars« und auch ihre linken Mitkämpfer zu kritisieren. Von mehr...
Button mit der Aufschrift "Ask me why I'm a Zioness"
dschungel Bari Weiss gibt in ihrem neuen Buch Tipps für den Kampf gegen Antisemitismus

Keine bloße Rhetorik

Die ehemalige »New York Times«-Redakteurin Bari Weiss hat ein Buch geschrieben: »Wie man ­Anti­semitismus bekämpft« liefert einen guten ­Überblick über rechten, linken und islamischen ­Antisemitismus. Die Tipps am Ende sind aber zuweilen etwas floskelhaft geraten. Von mehr...
Etikett mit der Aufschrift "Bla Bla"
dschungel Über die Konjunktur des Begriffs "Kritik" im Universitätsbetrieb

Warenzeichen: kritisch

In der Geisteswissenschaft ist die Beteuerung, »kritisch« zu sein, weniger Ausdruck eines Interesses an Kritik als vielmehr ein Mittel, sich selbst zu beweihräuchern und nebenbei noch die Konkurrenz auszuschalten. Von mehr...
Ulrike Guérot
Inland Ulrike Guérot denkt wie die »Querdenker« und wird von deutschen Medien hofiert

Professorin fürs Querdenken

Die Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot vertritt inzwischen lupenreine »Querdenker«-Positionen und wird dessen ungeachtet von deutschen Medien hofiert. Ob zu Corona oder zur Ukraine – Guérots Meinung ist gefragt. Von mehr...
Gemälde von Jean Durupt, Der Philosoph Abaelard erklärt seiner Schülerin Héloise die Welt
Disko Ein Plädoyer für mehr Wissenschaftskritik in der Diskussion über Wissenschaftsfreiheit

Raus aus dem Elfenbeinturm

In der Debatte über Wissenschaftsfreiheit mangelt es an Wissenschafts­kritik. Disko Von mehr...
Demonstration gegen als die als transphob kritisierte Berichterstattung der British Broadcasting Corporation (BBC) in London
Disko In der Debatte über Wissenschaftsfreiheit sind viele Argumente nur vorgeschoben

Vorgeschobene Argumente

Vielen, die behaupten, die Wissenschaftsfreiheit sei gefährdet, geht es darum, alte Dogmen zu verteidigen. Disko Von mehr...
Abelaerd-Statue am Louvre in Paris
Disko Akademische Meinungsverschiedenheiten sollten sich mit Argumenten ausgetragen ­werden

Argumentieren statt anfeinden

Eine lautstarke Minderheit will missliebige Forscher ausgrenzen. Besser wäre es, Argumente vorzutragen, die die Kritisierten in ihre Forschung aufnehmen können. Disko Von mehr...
Die britische Philosophin Kathleen Stock
Disko Deutsche Forscher reden Angriffe auf die Wissenschaftsfreiheit klein

Das bisschen Mobbing

Deutsche Universitätsangehörige verharmlosen die identitätspolitisch motivierten Angriffe auf die britische Philosophin Kathleen Stock. Dabei wäre es das Mindeste, derlei Umtriebe zu kritisieren. Disko Von mehr...
Small Talk Small Talk mit Jonas Landwehr über antisemitische Umtriebe an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster

»Eine Diskussion wäre völlig sinnlos«

Ende November störten Vertreter der Gruppen »Palästina Antikolonial« und Sozialistischer Deutscher Studentenbund (SDS) zum wiederholten Mal eine Sitzung des Studierendenparlaments (Stupa) der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) und mussten letztlich von der Polizei aus dem Saal geleitet werden. Anlass war den Störern ein Antrag, der forderte, die Raumvergabe für eine Veranstaltung der beiden Gruppen unter dem Titel »Die BDS-Debatte und die deutsche Linke« zurückzuziehen. Die »Jungle World« sprach darüber mit Jonas Landwehr von der Hochschulgruppe »Kritische Linke«, die den Antrag stellte. Small Talk mehr...
Stein mit Logo der University of Bristol umgeben von Pflanzen
Ausland Israel-Hass und Antizionismus an britischen Hochschulen

Israel-Hass mit Hochschulabschluss

An britischen Hochschulen wird über israelbezogenen Antisemitismus gestritten. Zwei Fälle der vergangenen Monate zeigen, wie verbreitet dieser Antisemitismus ist und wie viel Unterstützung er genießt. Von mehr...