Der Journalist Amir Tibon versteht sich als linker Zionist. Am 7. Oktober 2023 überlebte er das Massaker mit seiner Familie im Kibbuz Nahal Oz. Im Interview spricht er über seine Rückkehr an die Grenze zum Gaza-Streifen und über Gründe für Hoffnung und Pessimismus vor der anstehenden Parlamentswahl.
Die gesammelten Essays der Literaturwissenschaftlerin Elisabeth Lenk sind unter dem Titel »Kritische Schriften« erschienen. Die Adorno-Schülerin Lenk beschäftigte sich in ihren Texten mit dem Surrealismus, dem Traum und dem Erbe der Kritischen Theorie – und ließ dabei immer eine Abneigung gegen den Konformismus durchscheinen.
Die CDU agitiert aufgeregt gegen die von der Berliner Linkspartei geplante Vergesellschaftung von großen Wohnungsbeständen, hat aber selbst Enteignungen zu verantworten.
Die Sparmaßnahmen im Gesundheitsbereich wirken sich stark auf die medizinische Versorgung von Frauen aus. Schon jetzt schrumpft das Terminangebot und die Wartezeiten werden immer länger.
Ein Investigativbericht deckt ältere antisemitische Nachrichten von Jordan Bardella auf, seines Zeichens Vorsitzender der rechtsextremen französischen Partei Rassemblement national. Für dessen Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen sind die Enthüllungen im beginnenden Wahlkampf lästig, zumal sie Bardella im Fall ihres
Sieges das Amt des Premierministers zugesagt hat.
Der ehemalige Generalstabschef Gadi Eizenkot hat Chancen, Benjamin Netanyahu nach der Wahl Ende Oktober als israelischen Ministerpräsidenten abzulösen. Von Netanyahu grenzt er sich im Wahlkampf jedoch eher bei innen- als bei außenpolitischen Themen ab. Ein Bericht aus Jerusalem.
Die Linkspartei habe kein Antisemitismusproblem, meinen Vertreter des Zentrums für Antisemitismusforschung. Dieses hat allerdings immer wieder mal Probleme damit, Antisemitismus zu erkennen.
Das spanische Abgeordnetenhaus hat zwei Dekrete zum stärkeren Schutz vor Mieterhöhungen und Zwangsräumungen abgelehnt. Aber die Proteste für mehr Mieterrechte wachsen. Ministerpräsident
Pedro Sánchez hat am Montag vorgezogene Neuwahlen ausgerufen.
Nach dem Wahlerfolg der Berliner Linkspartei wird weiter über sie gestritten. Kritik gibt es vor allem an dem Neuköllner Bundestagsabgeordneten Ferat Koçak sowie am Umgang mit dem Antisemitismus in der Partei.
Eklat in der Nations League: Die beiden Spiele der irischen Nationalmannschaft gegen Israel wurden von Boykottforderungen und Protesten begleitet. Dabei waren irischer Republikanismus und Zionismus einst eng miteinander verbunden. Davon ist im heutigen Irland wenig geblieben.
Israels Wahlkampf tritt in die heiße Phase. Doch inhaltliche Debatten finden kaum statt. Stattdessen diffamieren sich Regierungsparteien und Herausforderer gegenseitig in den sozialen Medien. Ein Bericht aus Tel Aviv.
Seine Arbeit im Callcenter fand Simon P.* unsinnig, vor allem wenn er Menschen überteuerte Produkte aufschwatzen sollte, die sie überhaupt nicht brauchten. Berichte aus dem Arbeitsleben, Teil 3.